Die Hildegard-und-Katharina-Hermle-Stiftung unterstützt die Stiftung St. Franziskus erneut mit einer großzügigen Zuwendung: 3.000.000 Euro fließen in ein neues, geplantes Schul- und Taubblindenzentrum in Heiligenbronn. Mit dieser Spende setzt die Hermle-Stiftung ihr langjähriges Engagement für das Sozialunternehmen fort und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung inklusiver Bildungsangebote.
Bereits in der Vergangenheit hat die Hildegard-und-Katharina-Hermle-Stiftung Projekte der Stiftung St. Franziskus maßgeblich gefördert – unter anderem den Neubau der Schulsporthalle in Heiligenbronn. Die erneute Unterstützung unterstreicht die enge Verbundenheit der beiden Stiftungen und das gemeinsame Ziel, Kindern und Jugendlichen mit Sinnesbeeinträchtigungen bestmögliche Entwicklungs- und Bildungschancen zu eröffnen.
„Wir sind absolut überzeugt vom Konzept des neuen Schul- und Taubblindenzentrums, das uns die Stiftung St. Franziskus vorgestellt hat“, erklärt Miriam Hermle, Vorsitzende des Stiftungsrats der Hildegard-und-Katharina-Hermle-Stiftung. „Mit unserer wiederholten Spende möchten wir dazu beitragen, dass dieses innovative und dringend benötigte Projekt Wirklichkeit wird.“
Auch die Vorstände der Stiftung St. Franziskus zeigen sich tief bewegt von der erneuten Zuwendung. Stefan Guhl, Vorstand der Stiftung, betont: „Wir sind von Herzen dankbar für diese wiederholte, außerordentlich großzügige Unterstützung. Es ist herausragend und nicht selbstverständlich welch große soziale und gesellschaftliche Verantwortung die Hermle-Stiftung übernimmt. Die Spende ist ein zentraler Baustein für die Realisierung des neuen Schul- und Taubblindenzentrums und ermöglicht uns, nachhaltig in Bildungs- und Lebensperspektiven junger Menschen zu investieren.“
Das Projekt ist mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 36 Millionen Euro geplant. Entstehen soll ein neues, zukunftsweisendes Schul- und Taubblindenzentrum, das zusätzliche Plätze sowie spezialisierte Fachangebote für Kinder und Jugendliche mit Sinnes- und Mehrfachbehinderungen schafft. Ziel ist es, Bildung, Förderung und Teilhabe ganzheitlich zu denken und innovative pädagogische Konzepte umzusetzen.
Da vergleichbare Vorhaben immer weniger durch öffentliche Mittel finanziert werden können, sind Spenden von zentraler Bedeutung. Andrea Weidemann, Vorständin der Stiftung St. Franziskus, erklärt: „Spenden sind für uns in allen Leistungs- bzw. Angebotsbereichen unverzichtbar. Sie sichern ein gutes Leben für alle Menschen, denn nur mit dieser Unterstützung ist es uns möglich, dringend notwendige Leistungsangebote für Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung sowie älteren und pflegebedürftigen Menschen aufzubauen und zu erhalten.“
Mit der Unterstützung der Hildegard-und-Katharina-Hermle-Stiftung wird das neue Schul- und Taubblindenzentrum greifbar – als Ort für mehr Teilhabe, individuelle Förderung sowie eine verbesserte Lern- und Lebensqualität für junge Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen.
Bildnachweis: Architekturbüro Robert Naegele