Von Beginn an im Blick

Frühförderung in Heiligenbronn
für Kinder mit einer Blindheit/Sehbehinderung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten im Rahmen der Frühförderung Kinder mit Sehbehinderung, Blindheit und weiteren Behinderungen im Vorschulalter (0 - 6 Jahre). Zusätzlich werden Eltern, sowie Erzieherinnen an Kindergärten über die Besonderheiten der jeweiligen Augendiagnose beraten.

In Schramberg-Heiligenbronn sind wir eine überregionale Beratungsstelle und daher in verschiedenen Landkreisen tätig
(BL, EM, FR, FDS, KN, LÖ, RT, RW, VS, TÜ, TUT, WT).
Familien aus anderen Kreisen in Baden-Württemberg vermitteln wir an die dort zuständigen Beratungsstellen.

Am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit Internat, Förderschwerpunkt Sehen, in Heiligenbronn bieten wir auch eine eigene Kindergartengruppe für Kinder mit Sinnes- und Mehrfachbehinderung an.
In ganz Baden-Württemberg fördern und beraten wir Kinder und Jugendliche mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung im Rahmen der Frühförderung. Informationen hierzu finden Sie auf unserer Seite zum Taubblindenzentrum.

Schon ein Säugling reagiert auf optische Reize aus seiner Umgebung durch aktive Zuwendung. Dieses Zusammenspiel von Reiz und Reaktion hat entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes. Eine Sehschädigung verhindert die vollständige Aufnahme optischer Reize. Dadurch ist die Ausreifung des Sehapparates, sowie die Verarbeitung visueller Eindrücke zu folgerichtigen Gesamteindrücken der kindlichen Wahrnehmung erschwert oder ganz unmöglich. Die Einschränkungen oder der Ausfall des Sehreizes kann die gesamte Entwicklung eines Kindes gefährden. 

Deshalb bieten wir Familien mit Kindern mit Blindheit, Sehbehinderten und evtl. weiteren Behinderungen im Vorschulalter so früh wie möglich Beratung und Frühförderung an. Beratung und Frühförderung, die hauptsächlich Hausfrühförderung ist, sind für die Eltern kostenlos. Die Beratung schließt Besuche in Kindergärten sowie die Zusammenarbeit mit anderen Frühförderstellen, Ärzten, Mobilitätstrainern, Therapeuten usw. mit ein. 

Die Grundlagen der Frühförderarbeit ergeben sich aus dem Wissen, dass die Entwicklung des Sehens nach der Geburt vom ersten Augenblick an durch Eigenaktivität des Kindes geprägt ist. Die Eigenaktivität des Kindes anzuregen und ein vielfältiges Spektrum an Aktionsmöglichkeiten anzubieten, ist daher eine wesentliche Aufgabe der Frühförderung.

Die Förderhilfen können umfassen:

  • Beratung in Fragen zur Entwicklung des Kindes
  • Förderung im Bereich der Wahrnehmung (Sehen, Hören, Tasten, Riechen)
  • Erweiterung von Umwelterfahrungen
  • Anleitung in den Bereichen Mobilität und Selbständigkeit
  • Förderung der sozial-emotionalen Entwicklung
  • Spielzeugauswahl und Anleitung zum Spielen
  • Förderung der Begriffsbildung, der Sprache und des Sprechens
  • Kommunikation & Interaktion
  • Hilfsmittelberatung (optische, elektronische Hilfsmittel und Beleuchtung)
  • Beratung und Hilfen beim Übergang in den Kindergarten
  • Unterstützung in rechtlichen und finanziellen Fragen
  • Vermittlung von Kontakten zu anderen Eltern
  • Kursangebote (z.B. Mütterabende, etc.)

Rundum gut beraten

Wünschen Sie weitere Informationen oder möchten Sie sich persönlich beraten lassen? Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Unsere individuelle Beratung ist für Sie kostenfrei.

Portrait Lisa Beller

Ansprechpartnerin

Leiterin Sonderpädagogische Beratungsstelle
Lisa Beller

Telefon: 07422 569-3255
Telefax: 07422 569-3382
E-Mail: lisa.beller@stiftung-st-franziskus.de

Unsere Frühförderung in Baindt
für Kinder mit Sehbehinderung

Über 80 Prozent aller Informationen, die wir aus unserer Umwelt erhalten, vermitteln uns unsere Augen! Eine Sehbehinderung oder Blindheit kann sich negativ auf die Entwicklung eines Kindes auswirken. Je früher eine Sehbehinderung erkannt wird, desto besser sind die Möglichkeiten, durch geeignete Fördermaßnahmen diese Entwicklung günstig zu beeinflussen.

Wird von dem Arzt eine Sehbehinderung beim Kind festgestellt oder vermutet, können die Eltern sich an unsere Beratungsstelle wenden. Wir beraten mit ihnen zusammen dann, welcher Rahmen und welche Maßnahmen für eine gezielte Förderung sinnvoll sind. Unsere Tätigkeit ist für die Familien kostenfrei.

Außerdem pflegen wir Kontakt mit den beteiligten Augen- und Kinderärzten, den Sehschulen und anderen Frühförderstellen. Auf Wunsch der Eltern stellen wir auch den Kontakt mit anderen Familien her.

Wir informieren, planen, helfen, beraten, organisieren...

  • Wir informieren die Eltern über Fragen zur Sehbehinderung ihres Kindes.
  • Wir besprechen und planen zusammen mit den Eltern den Entwicklungs- und Förderprozess des Kindes.
  • Wir helfen bei der Suche nach dem geeigneten Kindergarten- oder Schulplatz.
  • Wir beraten über rechtliche und finanzielle Hilfen.
  • Wir organisieren themenbezogene Elterntage und Treffen.

Entwicklungsförderung

Sie findet entweder im sicheren häuslichen Rahmen des Kindes oder an unserer Beratungsstelle statt. Sie umfasst neben der Eingangsdiagnostik eine gezielte und intensive Sehrestschulung.

Zusätzlich werden wir auch die anderen Wahrnehmungsbereiche gezielt anregen und Mobilität und Selbständigkeit fördern.

Ebenso stehen uns alle Angebote des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums mit Internat in Baindt zur Verfügung: Schwarzlichtraum, Bewegungsbad, Trampolin und Airtramp, Kletterwand, ...

Bitte nennen Sie uns Ihr Anliegen, oder schildern Sie uns Ihren Beratungsbedarf. Wir nehmen dann umgehend Kontakt mit Ihnen auf und vereinbaren die weiteren Schritte.

Portrait Anne Linz

Ansprechpartnerin

Leiterin Frühförderung Baindt
Anne Linz

Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Internat, Förderschwerpunkt Sehen
Klosterhof 1
88255 Baindt

Telefon: 07502 9419-4440
Telefax: 07502 9419-4412
E-Mail:
beratungsstelle.baindt@stiftung-st-franziskus.de