Sich sozial engagieren und selbst profitieren

Erfahrungsberichte

Wir haben Personen gefragt, wie sie den Alltag in ihrer Arbeit bei der Stiftung erleben und welche Erfahrungen sie dabei gemacht haben.

Carina Seckinger

»Ich heiße Carina Seckinger, bin 26 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin. Mich für diese Ausbildung zu entscheiden war eine leichte Entscheidung. Nach zwei Tagen Probearbeit war mir sofort bewusst, dass ich diese Ausbildung gerne ausüben möchte. 

Ich arbeite auf einer Wohngruppe mit Menschen mit Behinderung und unterstütze die Bewohner mit in ihrem Alltag. Die Hauptaufgabe liegt darin, die Selbstständigkeit der Bewohner zu fördern. Dies basiert auf dem langfristigen Ziel, dass die Bewohner so gut es geht, geistig und körperlich fit bleiben. Das ist ein Ansporn für mich und macht mich glücklich wenn ich zu diesem Ziel beitragen kann. 

Mir gefällt besonders gut an der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin, dass es sehr abwechslungsreich ist und meistens eine lockere Atmosphäre herrscht. Besonders gefällt mir der Umgang mit Bewohnern, der oftmals sehr herzlich ist. Zudem lernt man in der Ausbildung viel über Medikamente, Pflege, Krankheiten und die verschiedenen Arten von Behinderungen. Letzteres ist essentiell um sich angemessen auf die Bewohner einstellen zu können. Denn jeder Bewohner ist individuell und braucht eine andere Art der Hilfe. Aber genau das macht es so spannend. 

Dazu kommen noch zwei Schultage pro Woche mit Fächern wie zum Beispiel Pädagogik, Psychologie und Krankheitslehre.

Zwei wichtige Bestandteile meiner Ausbildung sind die Organisation und Dokumentation. Ich selber als Auszubildende habe die Möglichkeit eigenständig den Alltag mit den Bewohnern zusammen zu gestalten.

Ich habe schon zu Beginn meiner Ausbildung viel Verantwortung übertragen bekommen, doch das positive Feedback der Mitarbeiter und Bewohner stärken mich in der Arbeit, da ich zu Beginn der Ausbildung zum Teil Angst hatte, etwas falsch zu machen.«

Marie Ritter

»Mein Name ist Marie Ritter. Ich bin 24 Jahre alt und komme aus Kappel. In der stiftung st. franziskus heiligenbronn habe ich mein Anerkennungsjahr gemacht. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich für das Studium Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Jugend, Familie und Soziales entschieden habe. Das Anerkennungsjahr war sehr wertvoll, da ich dadurch verantwortungsbewusster und selbstsicherer wurde, was mir in meinem Studium hilft. 

Um 12 Uhr ist Dienstbeginn. Zuerst gibt es eine Übergabe bevor wir die Kinder für das Mittagessen abholen. Nach dem Essen haben die Kinder Zimmerzeit, bei der die Kinder Ihre Hausaufgaben machen. Danach haben die Kinder Freizeit und können Ihren Hobbys nachgehen. Um 18 Uhr gibt es Abendessen mit den Kindern zusammen. Gegen späten Abend bringen wir die Kinder ins Bett.

Die Arbeit mit Kindern macht mir sehr viel Spaß. Am meisten Spaß macht mir die Planung und Gestaltung der Freizeitangeboten. Zum Beispiel kann ich kreative Angebote und Ausflüge in den Ferien selbstständig planen.

Auch die Arbeit mit anderen Mitarbeitenden läuft gut. Alle in meinem Team sind hilfsbereit, nett und bestärken einen in seiner Arbeit. Zudem habe ich einen Anleiter, der mir immer als Ansprechpartner zur Seite steht. 

Auch innerhalb der stiftung st. franziskus heiligenbronn empfinde ich das Arbeitsklima als sehr persönlich.                     

Ich kann anderen Menschen nur empfehlen, dieses Studium zu machen. Bei diesem Studium bekommt man von vielen Bereichen einen Eindruck. Besonders die Angebote für Studenten und Auszubildenden sind sehr gut in der stiftung st. franziskus heiligenbronn.

Das Schöne an dem Studium ist zum Beispiel, wenn man Fortschritte bei den Kindern beobachtet. Besonders schön ist es dann, wenn die Kinder es selber realisieren, dass sie Entwicklungen hinlegen. Momente, in denen man mit den Kindern zusammen lacht und Spaß hat, empfinde ich als sehr herzlich und macht mich sehr glücklich.«

Selina Schunicht

»Mein Name ist Selina Schunicht. Ich bin 23 Jahre alt und komme aus Bergfelden bei Sulz. Ich habe mich im Internet über Studiengänge in sozialwirtschaftlichen Unternehmen erkundigt. Dabei bin ich auf die stiftung st. franziskus heiligenbronn gestoßen, die Soziale Arbeit und Sozialwirtschaft als Studiengang anbietet. 

Ich habe zuerst ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, um daraufhin mein Studium in Sozialwirtschaft zu beginnen. Mittlerweile bin ich im 5. Semester (von 6).

Das besondere als Studentin ist, dass man immer in eine andere Abteilung kommt. Somit durchlaufe ich diverse Bereiche und habe die verschiedensten Aufgaben.

Besonders gerne übernehme ich Projekte und Aufgaben bei denen ich eigenständig arbeiten kann. Dabei gibt es auch Aufgaben die eine echte Herausforderung für mich sind. Aber ich finde das gut, weil man merkt, dass man wertgeschätzt wird und einem etwas zugetraut wird. Daher sollte man keine Angst vor Verantwortung haben und eine gewisse Zielstrebigkeit haben.

Die Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeiter finde ich sehr positiv, da ich in jedem neuen Bereich als vollwertiges Mitglied integriert werde.«