Aktuelle Informationen zu Maßnahmen
im Umgang mit dem Corona-Virus

Wir nehmen in der Stiftung St. Franziskus die Situation zum Infektionsrisiko durch das Corona-Virus nach wie vor sehr ernst. Die Entwicklung der Pandemie wird weiterhin aufmerksam verfolgt. Die höchste Priorität ist für uns, die Unterstützung und Versorgung unserer Klienten sicherzustellen.

Sie finden an dieser Stelle immer die aktuellsten Informationen.
 

+++ 18.01.21 – Schnelltestungen verpflichtend +++

In den Einrichtungen und Diensten der Stiftung – vor allem in der Altenhilfe –  werden ab heute für die dienstleistenden Mitarbeiter*innen Schnelltestungen in der stationären Pflege 3x in der Woche verpflichtend (im ambulanten Dienst 2x wöchentlich verpflichtend). Neu ist nun auch, dass die stationären Einrichtungen den Besuchern und externen Personen (Dienstleistern) einen Test anbieten müssen. Weiterhin ist der Zutritt für Besucher nur mit FFP2-Maske (oder vergleichbarem Standard) und einem negativen Test möglich.

Ausgenommen sind Personen, die zur Aufrechterhaltung des Betriebs der Einrichtung oder für die psycho-soziale oder körperliche Gesundheit zwingend Zutritt zu der Einrichtung erhalten müssen (z.B. Notärzte, Handwerker im Notfall). Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Katastrophenschutz sind ausgenommen von der Testung, wenn sie im Rahmen eines Einsatzes die Einrichtung betreten müssen.
 

+++ 11.01.21 – Besuchsregelung Altenhilfe +++

Der Zutritt von Besuchern und externen Personen zu stationären Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf ist nach der ab dem 11.01.2021 geltenden Verordnung nur nach vorherigem negativem Antigentest und mit FFP2-Maske zulässig. In allen Einrichtungen gelten weiterhin die allgemeinen Corona-Schutzvorkehrungen (Handdesinfektion, Schutzmaske, Mindestabstand und Lüften). Weitere Informationen, auch zum genauen Ablauf eines Besuchs, erhält man in der jeweiligen Einrichtung.

Unsere Mitarbeiter*innen in den Altenzentren sowie den ambulanten Pflegediensten tragen ebenfalls FFP2-Masken. Darüber hinaus wird das Personal zwei Mal pro Woche durch die Einrichtungen bzw. den Pflegedienst mit einem Antigentest getestet.

+++ 06.01.21 Erste Impfungen im Altenzentrum Luise-Poloni-Heim Tübingen +++

Die knapp 100 Jahre alte Bewohnerin Ingrid Haas erhält die erste Impfung.

Heute war Impfstart in unserem Altenzentrum Luise-Poloni-Heim in Tübingen. Vier Impfteams mit jeweils fünf Mitgliedern haben für die Corona-Impfung gesorgt. Ein Impfarzt hat bei Bedarf auch telefonisch Fragen der An- und Zugehörigen beantwortet. Die abgebildete Dame Ingrid Haas wird Anfang Februar 100 Jahre alt und war die erste Bewohnerin, die eine Impfung erhielt.

Auch in unseren anderen Altenzentren werden nach und nach Impfungen vorgenommen.

+++ 30.12.20 Stellungnahme zur Berichterstattung in der NRWZ vom 28.12.2020 +++

Als Stiftung St. Franziskus möchten wir Stellung beziehen zur NRWZ-Berichterstattung der Corona-Lage in unserem Altenzentrum St. Elisabeth vom 28.12.2020. 

(Angespannte Corona-Lage im Altenzentrum St. Elisabeth - Soldaten sollten helfen - NRWZ.de)

Wir weisen entschieden zurück, in dieser schwierigen Situation unserem gesetzlichen Versorgungsauftrag nicht nachgekommen zu sein. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Unter- oder Fehlversorgung der uns anvertrauten Klienten im Altenzentrum St. Elisabeth. Richtig ist, dass es ein starkes Corona-Ausbruchsgeschehen im St. Elisabeth gab, das auch zu personellen Engpässen geführt hat. Diese konnten aber vor allem durch eigene Fach- und Hilfskräfte sowie Freiwillige, die aus anderen Häusern, Bereichen und auch von extern eingesetzt wurden, kompensiert werden. Richtig ist auch, dass wir bei unseren drei Standortlandkreisen ein Hilfegesuch zur Personalentlastung gestellt haben. Hintergrund für das Hilfegesuch war auch die Dauerbelastung, der unsere Mitarbeitenden seit Beginn der Corona Pandemie ausgesetzt sind – mit nur wenigen Möglichkeiten der Entlastung oder Regeneration. 

In einem offenen Gesprächsaustausch zwischen unseren Vorständen und Herrn Landrat Dr. Michel wurde dann vereinbart, dass wir das Hilfegesuch wieder zurücknehmen, da sich einerseits wiedergenesene Mitarbeiter zum Dienst zurückgemeldet haben und wir andererseits auch zum Beispiel über den Malteser Hilfsdienst Unterstützung erhalten haben. Die Zusammenarbeit zwischen Stiftung und den Behörden des Landkreises, hier vor allem das Gesundheitsamt, ist sehr gut. Herr Dr. Michel machte in dem Gespräch auch klar, dass bei einer Zuspitzung der Lage das Hilfegesuch jederzeit neuformuliert und gestellt werden könnte. Die Pandemielage ist insgesamt dramatisch in Deutschland. Die Gründe für größere Infektionsgeschehen sind nicht mehr ohne Weiteres nachvollziehbar, auch teilweise nicht mehr oder nur sehr schwierig nachzuverfolgen. So wissen wir auch nicht, wie der größere Ausbruch im Altenzentrum St. Elisabeth geschehen konnte. Die Schutz- und Hygienemaßnahmen wurden immer akribisch eingehalten. In der sogenannten ersten Corona Welle war dieses Altenzentrum komplett verschont geblieben. Jetzt hat das Virus aber unser Altenzentrum St. Elisabeth getroffen. Als Stiftung tun wir alles, um unsere Bewohner und Mitarbeiter zu schützen. Die jetzt angelaufenen Corona Schutzimpfungen werden auch einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Situation hoffentlich bald entspannen wird.
 

+++ 22.12.20 – Infektionsgeschehen in der Stiftung – Update +++

Die Belastungen des Infektionsgeschehens in der Stiftung St. Franziskus liegen nach wie vor in der Altenhilfe mit im Moment rund 190 aktiv infizierten Klienten und Mitarbeitenden über alle 13 Standorte hinweg. Es werden dort konsequent Schnelltestungen durchgeführt um das Virus einzudämmen. In einzelnen Häusern mit stärkerem Infektionsgeschehen wurde auf Zimmerquarantäne umgestellt. 22 Klienten sind aktuell in der 30 Plätze umfassenden Corona-Kurzzeitpflege in Villingen-Schwenningen untergebracht, u.a. auch demenziell erkrankte Senior*innen.

Die Behindertenhilfe zählt über ihre gesamten Standorte hinweg im Moment rund 20 aktiv infizierte Klienten und Mitarbeitende mit überwiegend symptomfreien oder milden Verläufen. In der Kinder- und Jugendhilfe gibt es aktuell keine Neuinfizierungen, weder bei Mitarbeitern noch bei Kindern und die bisher Erkrankten sind wieder genesen.

Stiftungsweit zeigen sich die Mitarbeitenden sehr solidarisch und helfen bei zwischenzeitlichen Personalengpässen in anderen Bereichen aus. Auch externe Freiwillige sind im Einsatz und unterstützen die Fachkräfte der Stiftung.
 

Pressemeldungen

Die Zahl der Neuinfektionen mit COVID-19 nimmt derzeit in den Einrichtungen der Stiftung ab.

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Am stärksten betroffen ist nach wie vor die Altenhilfe der Stiftung. Eine enge Abstimmung mit den Gesundheitsämtern ist daher wichtiger denn je.

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Die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie hat auch zu vereinzelten Infektionsgeschehen bei Mitarbeitenden und Klienten der Stiftung geführt.

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