Hier wirst du ernst
genommen und lernst
Verantwortung für dein Leben

Leben und lernen
Mit unserer Kinder- und Jugendhilfe

Im Aufgabenfeld unserer Kinder- und Jugendhilfe begleiten, bilden, unterstützen, fördern und helfen wir Kindern, Jugendlichen und Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen und Lebensphasen. Durch die unterschiedlichen Angebote werden Lebensräume geschaffen bzw. positiv beeinflusst, um eine ganzheitliche Entwicklung junger Menschen zu ermöglichen.

Bereits vor über 150 Jahren bot David Fuchs, der Gründer des Klosters Heiligenbronn, Kindern aus sozial benachteiligten Familien einen geschützten Raum zur Entfaltung ihrer individuellen Persönlichkeit. Diesen Anspruch haben wir auch heute noch und wollen mit den uns anvertrauten jungen Menschen im christlichen Geist leben und arbeiten. In der täglichen Arbeit bedeutet dies, dass der Glaube an das Gute im Menschen mit seinen individuellen Ressourcen eine Grundhaltung für alle darstellt.

Die Kinder- und Jugendhilfe leisten wir hauptsächlich in den Kreisen Schwarzwald-Baar und Rottweil. Die Stammeinrichtung mit der Leitung und Verwaltung, der Kindertagesstätte  sowie zwei Inobhutnahmegruppen bildet das Kinder- und Familienzentrum in Villingen-Schwenningen, Stadtteil Schilterhäusle. Unsere Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche von 0 bis 27 Jahren und deren Herkunftsfamilien und finden in folgenden Bereichen statt:

KOMMUNALE ANGEBOTE

Kinder und Jugendliche werden betreut und begleitet  im Rahmen der
- Kindertagesbetreuung
- Ganztagsbetreuung an Schulen
- Schulsozialarbeit
- offenen Jugendarbeit
- sowie der Ferienbetreuung.

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SCHULE UND BILDUNG

Das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) für emotionale und soziale Entwicklung in Villingen-Schwenningen nimmt Kinder und Jugendliche in Grund- und Hauptschule auf, die im emotionalen, sozialen oder kognitiven Bereich auffällig sind. Nachmittags ergänzen Tagesgruppen für die Schüler den Unterricht.

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AMBULANTE HILFEN

Kinder und Jugendliche sowie deren Herkunftsfamilien werden durch eine sozialpädagogische Familienhilfe oder eine Erziehungsbeistandschaft bei der Bewältigung besonders belastender Lebenssituationen bzw. bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützt. Des Weiteren werden Kinder und Jugendliche mit autistischen Zügen oder anderen sonderpädagogischen Hilfebedarfen durch die Schulbegleitung im schulischen Alltag begleitet und unterstützt.

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STATIONÄRE WOHNGRUPPEN

In den stationären Wohngruppen leben Kinder und Jugendliche, welche aufgrund von schwierigen Verhältnissen in der Herkunftsfamilie, als unbegleitete Flüchtlinge oder aus anderen Gründen längerfristig bei uns sind. Innerhalb der Inobhutnahmen können junge Menschen im Alter von 0 bis 18 Jahren in Notsituationen vorübergehend bei uns aufgenommen werden. Im Rahmen des Betreuten Jugendwohnens sowie von Jugendwohngemeinschaften erfolgt die Unterstützung von jungen Menschen mit dem Ziel der Verselbständigung.

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UNSERE PÄDAGOGISCHE GRUNDHALTUNG

Wir engagieren uns für Kinderrechte, setzen die im Sozialgesetzbuch VIII formulierten Beteiligungsrechte aktiv um und beziehen Kinder, Jugendliche und Familien in den gesamten Hilfeprozess und in die Gestaltung des Lebensortes aktiv mit ein. Grundlage für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei uns ist das von unseren Mitarbeitenden entwickelte Partizipationskonzept.

DU BRAUCHST HILFE?

Du hast Stress mit deinen Eltern? In der Schule gibt’s Ärger? Du fühlst dich gemobbt? Das Leben ist Scheiße? Du weißt nicht mehr weiter? Hier sind Menschen, die Dir zuhören und helfen Dir, Dein Problem zu lösen.

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Eltern- und Familienarbeit betrachten wir als fortwährenden Prozess und als ein Standard unserer täglichen Arbeit. Die Förderung der Entwicklung des Kindes erfolgt in einer Erziehungspartnerschaft zwischen den Mitarbeitenden unsererseits und dem familiären Umfeld.

Eine Orientierung an den Stärken der jungen Menschen wird als nachhaltig erfolgversprechend erlebt. Die ressourcenorientierte Arbeit gibt grundlegende Stabilität, Vertrauen in die Zukunft und erhöht die beiderseitige Leistungsbereitschaft. Aber auch die Ressourcen der Bezugspersonen des jungen Menschen und seines Umfeldes sowie die Gegebenheiten in seinem Sozialraum beziehen wir in unsere lebensweltorientierte Arbeit mit ein.