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älterer Mann und Pflegerin lesen gemeinsam in der Zeitung

Seelsorgeteam bringt Adventsfreuden in die Gruppen der Kinder- und Jugendhilfe

Austauschrunde

Sonderpädagogin Jelena Reinhardt im Austausch mit ihren Schülern zum Thema „Vertrauen“ in der zweiten Adventswoche. Foto: Stiftung

„Werkeln“ mit Salzteig

Felix und seine Klassenkameraden aus der Nikolaus-Groß-Schule Pfaffenweiler beim „Werkeln“ mit Salzteig. Foto: Stiftung

Anfang November traf sich das Seelsorgeteam der Kinder- und Jugendhilfe. Schnell war den Beteiligten um Ute Graf klar, sie wollten auch oder gerade wegen der besonderen Umstände in diesem Jahr den Kindern und Jugendlichen genauso wie den Mitarbeitenden der Jugendhilfe kleine Lichtblicke und Impulse für die Zeit vor Weihnachten zukommen lassen.

So entstanden insgesamt 34 Adventspakete mit Materialen und Impulsen für jede Adventswoche, die pünktlich vor dem 1. Advent an die Einzelpersonen und in die teilnehmenden Gruppen und Schulen ausgeliefert wurden.

Gestern erreichte uns dann der Bericht von Lehrerin Sybill Nebel aus der Nikolaus-Groß-Schule Pfaffenweiler (SBBZ):

„Zunächst einmal möchte ich mich, auch im Namen von Jelena Reinhardt ganz herzlich dafür bedanken, dass solch liebevoll vorbereitete Päckchen für die Klasse zur Verfügung gestellt wurden. Der Adventsgeschichte haben die Kids sehr aufmerksam gelauscht.

Zum ersten Advent haben wir die Gläser mit bunten Transparenzpapier-Stückchen beklebt und so unser Friedenslicht gestaltet.

Zum zweiten Advent haben wir das Seil ausgelegt und uns über das Thema Vertrauen ausgetauscht. Dazu gab es den leckeren Punsch und Lebkuchen.

Zum dritten Advent fiel uns die Entscheidung nicht ganz leicht, wir haben uns dann aber für den Salzteig entschieden. Es sind wunderschöne Anhänger entstanden, die die Kinder bunt angemalt haben.

Auch die einzelnen Teile vom Herzpuzzle wurden bemalt und anschließend mit viel Geduld wieder zusammengesetzt und damit bewiesen: Wir sind ein KLASSE-Team.

Das vierte Adventspäckchen haben wir heute bereits geöffnet, da die Kinder ja ab morgen zuhause sind. Zu leckerem Punsch und Keksen haben wir darüber gesprochen, was wir uns für die kommende Zeit wünschen.“

Auch in den KiTa-Gruppen und mancher Wohngruppe wurde emsig gewerkelt und manch tiefgründige Frage rund um Weihnachten erörtert. Im Ganztagsbereich der Lucian-Reich-Schule kamen die Drittklässer immer montags in den Genuß des Adventspäckchens. Am 1. Advent lauschten sie ganz aufmerksam der Geschichte und die sonst eher lebhaften Kinder wurden ruhig und nachdenklich. Die daran anschließende Gestaltung des Friedenslichtes machte ihnen besondere Freude und so kam es auch in den folgenden Wochen immer wieder zum Einsatz.

Und in der Janus-Korczak-Schule wurden einige Kinder am Tag vor der Schulschliessung noch von Schulsozialarbeiterin Carmen Kühner, selbst Mitinitiatorin der Päckchen, in ihren Klassen besucht. Sie schreibt uns: „Vier Kerzen, Geschichte, ein Kischdle Teelichter, ein Kischdle Tees und ich … so reise ich durch die Klassen und es ist bei jedem Mal schöner … die Geschichte noch einmal zu lesen … und Kerzen aus und wieder anzuschalten … um dann ein ‚HOFFNUNGs’-Licht mit nach Hause zu geben … und die Geduld bis zur Botschaft mit einem Tee zu versüßen …“

Dass die Impulse auch bei den Erwachsenen für schöne Advents-Momente sorgten, geht aus dem begeisterten Statement von Mitarbeiterin Elke Schlenker hervor: „Es war richtig schön, jeden Sonntag etwas auszupacken. Die Vielfalt an Impulsen und Materialien war beeindruckend. Am zweiten Advent habe ich mir zum Beispiel die Frage gestellt, was mir im Leben halt gibt – ein ganz dickes Lob an die ‚Kreativen‘ aus dem Seelsorgeteam!“