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was sich in der Stiftung tut.

älterer Mann und Pflegerin lesen gemeinsam in der Zeitung

Von der Quelle bis zur Werkstatt

Werkstattleiter Friedrich Palmer zeigt Besuchern einen Echthaarbesen

Was einen Echthaarbesen beständig macht, erläutert Werkstattleiter Friedrich Palmer den neuen Stiftungsmitarbeiterinnen beim Besuch der Bürstenmacherei. Bild: Reichenbach/stiftung st. franziskus heilgenbronn

65 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen 30 Standorten trafen sich in Heiligenbronn zum Austausch. Bild: Reichenbach/stiftung st. franziskus heilgenbronn

Zwei Auszubildende beim Sprechtraining mit Kulis im Mund

Stimm- und Sprechtraining gehört für Auszubildende und Studierende der Stiftung beim Startworkshop dazu. Bild: Ronecker/stiftung st. franziskus heilgenbronn

50 neue Auszubildende und Studierende trafen sich in Heiligenbronn, um einen Einblick in die stiftung st. franziskus heiligenbronn zu erhalten. Bild: Ronecker/stiftung st. franziskus heilgenbronn

Schramberg-Heiligenbronn.
Die Pflege des Gemeinschaftsgefühls ist einer der Grundpfeiler des unternehmerischen Selbstverständnisses der stiftung st. franziskus heiligenbronn. Den Gedanken des heiligen Franziskus folgend werden Frauen und Männer zu Beginn von Ausbildung, Studium oder Tätigkeit bei der Stiftung an den Unternehmenshauptsitz in Heiligenbronn eingeladen. Zu den zwei eintägigen Treffen kamen kürzlich insgesamt rund 120 Teilnehmer aus allen 30 Stiftungsstandorten.

„Wir möchten die Neuankömmlinge aus unseren unterschiedlichen Arbeitsbereichen willkommen heißen, Ihnen das Unternehmen stiftung st. franziskus heiligenbronn näher bringen und eine Plattform für gegenseitiges Kennenlernen bieten“, erklärt Julia Müller die Ziele der zwei Veranstaltungen für Auszubildende und Studierende sowie neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In unterschiedlichen Phasen und Arbeitsgruppen lernen sie die Besonderheiten der von christlichen Grundsätzen und franziskanischem Verständnis geprägten Unternehmensphilosophie der Stiftung kennen. „Sie sollen zudem die besondere Atmosphäre in Heiligenbronn spüren.“ Gerade für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die weit weg von Heiligenbronn arbeiten, sei es oft schwierig zu erfassen, was die Stiftung als Arbeitsgeber ausmache, umreißt die Mitarbeiterin der Personalentwicklung das Programm.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Behindertenhilfe, den Beratungsstellen, der Altenpflege sowie der Stiftungsverwaltung und der Kinder- und Jugendhilfe sind teils von weither angereist. Schließlich betreibt die Stiftung mit ihren 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Einrichtungen in einem Gebiet, das von Baindt bis Freiburg, von Tübingen bis in den Nordschwarzwald reicht. Die Möglichkeit, in gemeinsamen Pausen mit Vorstand Hubert Bernhard ins Gespräch zu kommen oder mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Standorten oder Fachrichtungen Erfahrungen auszutauschen, wird rege genutzt. Bei Kirchenführung und Rundgang über das Klostergelände erfahren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Grundlegendes zu Kloster- und Stiftungsgründung, besuchen die Quelle unter dem Kirchenschiff und die Lern- und Arbeitsstätten in Heiligenbronn.

Auszubildende und Studierende erwerben in ihrem Stadtworkshop zudem Grundlagen ausbildungsübergreifender Themen. Dazu gehören Stimm- und Sprechtraining genauso wie Zeit- und Selbstmanagement. Julia Müller ist mit dieser Form des Treffens sehr zufrieden: „Die Auszubildenden sowie Studentinnen und Studenten lernen sich gegenseitig kennen und können erste Erfahrungen austauschen“, so ihre Beobachtung.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit Oktober vergangenen Jahres zur Stiftung stießen, erhalten darüber hinaus einen Überblick über die zusätzlichen Angebote ihres Arbeitgebers. So mancher ist das erste Mal nach Heiligenbronn gereist und überrascht, wie weitläufig das Klostergelände in Heiligenbronn ist wie vielfältig die Unternehmensaktivitäten sind. Und alle reisen mit dem Gefühl ab, dem Ursprung von Kloster und Stiftung näher gekommen zu sein.