Bleiben Sie auf dem Laufenden,
was sich in der Stiftung tut.

älterer Mann und Pflegerin lesen gemeinsam in der Zeitung

„Vermiss dich so sehr … seh dich kaum mehr...“

„Die coolen Girls“

Klaudia an der Ukulele und Alexandra mit der Gitarre – im Hintergrund Franziska Obergfell, KiFaz-Schulsozialarbeiterin an der Gartenschule und „Managerin“ von „Die coolen Girls“. Foto: stiftung st. franziskus heiligenbronn

… beginnt ein Song von „Die coolen Girls“. Im Rahmen der Schulsozialarbeit an der Gartenschule begleitet Franziska Obergfell zwei Mädchen in der Notbetreuung mit verschiedenen Instrumenten bei ihren kleinen Auftritten in der Alten Feuerwache.

Alexandra und Klaudia sind kreativ und musikalisch, schreiben ihre eigenen Texte und Melodien. Unterstützung erhalten sie dabei von Schulsozialarbeiterin Obergfell, die selbst leidenschaftlich gerne Musik macht. Sie fördert damit nicht nur die talentierten „coolen Girls“, sondern sorgt damit auch für Abwechslung und schöne Momente in der Notbetreuung. In „Mini-Konzerten“ lauschen verstreut in der großen Mensa knapp 20 Kinder und Betreuerinnen den poppigen Klängen und bekommen dann auch noch selbstgemachte Autogrammkarten der Künstlerinnen. Beide sind weiter fleißig am Üben und hoffen darauf, schon bald vor ihren Klassen oder vielleicht sogar mal vor größerem Publikum ihr Talent zu zeigen.

Neben den klassischen Schulsozialarbeitsaufgaben begibt sich auch Elke Schlenker aus der Neckarschule auf „neue Wege“. Einzelne Kinder freuen sich schon riesig über „Spaziergangs“-Begegnungen mit ihr. Schlenker klingelt zu Hause und nimmt sich dann im Laufen der Sorgen und Nöte der Kinder an – entspannte und frohe Kindergesichter und dankbare Eltern zeigen ihr, dass sie mit ihrem Angebot richtigliegt. 

Mit vielen praktischen Tipps zum Spielen, Basteln, Kochen und Backen hat Christine Disch als Schulsozialarbeiterin an der Bickebergschule schon zahlreichen Familien Wege aus der Langeweile aufgezeigt. Und bei Bedarf hat sie auch die Bastelmaterialen gleich mitgeliefert. So bleibt sie auf unkonventionelle Weise in Kontakt mit Kindern und Familien, die es durch die Schulschliessungen besonders hart trifft.

„Das sind nur drei Beispiele unserer aktuellen Schulsozialarbeit hier in Villingen-Schwenningen. Wir bleiben mit den Kindern und Jugendlichen, die schon länger von den Schulsozialarbeiterinnen betreut werden auch in diesen ungewissen Corona-Zeiten in Kontakt“ so Fachleiter Jürgen Muff vom Kinder- und Familienzentrum der stiftung st. franziskus heiligenbronn. Auch wenn es gerade keine Klassenprojekte und Sozialtrainings gibt und nur wenige Kinder und Jugendliche in der Schule präsent sind, werden doch einige Probleme an die Kolleginnen in der Schulsozialarbeit herangetragen – gut, dass es sie gibt und mit kreativen Ideen weiterhelfen, Mut machen oder manchmal einfach nur zuhören und weitere Begleitung anbieten.