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was sich in der Stiftung tut.

älterer Mann und Pflegerin lesen gemeinsam in der Zeitung

Stiftung ergreift weitere Maßnahmen zur Prävention vor Corona-Virus

Blick in den Hofladen Heiligenbronn

Das Corona-Virus breitet sich auch in Baden-Württemberg weiter aus. Die steigenden Infektionszahlen sind auch eine Gefahr für die sozialen Dienstleistungen der stiftung st. franziskus heiligenbronn. Zum einen ist der Corona-Virus eine Bedrohung für die Klient*innen, wie alte, junge oder behinderte Menschen. Zum anderen können durch eine Personal-Krankheitswelle ausgelöst die Mitarbeiter*innen fehlen, um die Unterstützungs- und Assistenzleistungen zu gewährleisten. Bislang gibt es in der Stiftung noch keine nachgewiesene Infektion. Es gibt allerdings Mitarbeiter*innen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben und als Verdachtsfälle vom Dienst freigestellt sind.

Um die Stiftung mit ihren vielen Klienten*innen und Mitarbeiter*innen bestmöglich schützen zu können, wurde ein Krisenstab etabliert, der interne und externe Entwicklungen, Informationen und Maßnahmen bündelt, bewertet und koordiniert. Der Gesundheitsschutz für die Klienten*innen hat hierbei höchste Priorität.

Wöchentlich nutzen ca. 1.000 Menschen die Einkaufsmöglichkeiten in der stiftung st. franziskus am Standort Heiligenbronn: Bäckerei, Hofladen, Laden der Korb- und Bürstenmacherei sowie Wallfahrtsladen und Café Chiara. Um Infektionsquellen zu minimieren hat der Krisenstab der Stiftung beschlossen, dass alle Einkaufsmöglichkeiten bis zum 31. März 2020 vorläufig geschlossen bleiben. Grund hierfür ist, dass es sich bei den Läden um Ausbildungsbetriebe für Menschen mit Behinderung handelt und einige von diesen zu den Hochrisikogruppen zählen. Zudem sorgen die dahinterstehenden Produktionsbetriebe der Stiftung für die Grundversorgung der betreuten Menschen.

Der Krisenstab hat auch entschieden, dass bis auf Weiteres alle externen Veranstaltungen an den Stiftungsstandorten abgesagt werden. 

Über die weiteren Entwicklungen im Hinblick auf Maßnahmen zur Corona-Virus-Ausbreitung wird die Stiftung die Öffentlichkeit regelmäßig informieren.