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älterer Mann und Pflegerin lesen gemeinsam in der Zeitung

Spielsachen und Spende an die Bewohnerinnen im Haus Vincentia kommen von Herzen

Spendenübergabe im Haus Vincentia

Von rechts nach links: Dr. Anja Rudolf, Soroptimist-Präsidentin mit einer jungen Mutter und Susanne Sättele, die als Bereichsleiterin der Stiftung St. Franziskus für das Mutter-Kind-Angebot im Haus Vincentia verantwortlich ist. Foto: Stiftung

Zu Weihnachten kam Soroptimist-Präsidentin Dr. Anja Rudolf mit einem Auto voller Gaben und einer 500 Euro-Spende für die Bewohnerinnen mit ihren Kindern ins Schwenninger Haus Vincentia und sorgte für freudige und dankbare Augen bei Klein und Groß.

 „Dies ist genau die Art von Unterstützung, die wir gerne leisten“ meint Dr. Anja Rudolf, die vom kürzlich eröffneten Mutter-Kind-Angebot der Stiftung St. Franziskus aus der Zeitung erfahren hatte. Sie ist die aktuelle Präsidentin des Soroptimisten-Service-Clubs in Villingen-Schwenningen und beschloss mit ihren Mitgliedern auf die Suche nach nicht mehr benötigten Spielsachen für Kleinkinder zu gehen.

So kam es, dass neben einem Schaukelpferd, auch zahlreiche Bilderbücher, Fisher Price-Spielhäuser, Brettspiele, Kuscheltiere, Autos und vieles mehr ihren Weg ins Haus Vincentia fanden. Dort wurden sie dankbar von Bereichsleiterin Susanne Sättele und Sozialpädagogin Annika Heiße im Wohnzimmer ausgebreitet. Kurz darauf wurden sie von neugieren Kinderaugen entdeckt und in Beschlag genommen.  Alle waren sich einig, dass dies „die kleinen hellen Momente“ sind, auf die wir alle gerade so dringend angewiesen sind.

Beim gegenseitigen Kennenlernen wurde schnell klar, dass es bei der Hilfe durch die Soroptimistinnen auch zukünftig um eine verlässliche Begleitung der Mütter und Kinder dieses Hauses geht und sich die Unterstützung nicht „nur“ auf materielle Güter beschränkt. So könnten sich beispielsweise Frauen gerne mit Praktikumsanfragen an den Club wenden. Da die Mitglieder selbst in unterschiedlichsten Branchen tätig sind, könnten unkompliziert Wege in die Berufswelt geebnet werden. Schließlich ist der international tätige Frauenclub vor 100 Jahren von berufstätigen Frauen gegründet worden und setzt sich bis heute für Frauen und Kinder ein, die es nicht so leicht haben im Leben.