Bleiben Sie auf dem Laufenden,
was sich in der Stiftung tut.

älterer Mann und Pflegerin lesen gemeinsam in der Zeitung

Sister Act aktiv: Heiligenbronner Schwestern siegen beim Menschenkicker-Turnier

Menschenkicker-Turnier mit Schwestern

Schwstern ganz vorn: Die Mannschaft Sister Act siegt beim Menschenkicker-Turnier. Foto: Bojus

Mitwirkende des Zirkus Confetti auf der Bühne

Die Mitwirkenden des Zirkus Confetti begeistern mit farbenfrohen Darbietungen. Foto: Bojus

Villingen-Schwenningen.
Reges Treiben herrschte vor wenigen Tagen in Villingen-Schwenningen im Stadtteil Schilterhäusle. Das Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) der stiftung st. franziskus heiligenbronn hatte zum Fest der Begegnung eingeladen, und rund 600 Besucher kamen. Unter dem Motto „Unsere Welt, meine Verantwortung“ hatte eine große Zahl an Mitwirkenden ein unterhaltsames Programm zusammengestellt. Mit dabei: mehrere Gruppen von Anwohnern aus dem Viertel.

Unter dem Thema St. Franziskus stand der vom Kindergarten vorbereitete ökumenische Gottesdienst zum Festauftakt, den Pastoralreferent Martin Lienhard und Pfarrer Oliver Uth zelebrierten. Der Namenspatron der Stiftung, dem Tiere, Pflanzen und Menschen immer besonders wichtig waren, gilt als Vorbild für alle Bewahrer der Schöpfung. Der Schutz von Natur und Umwelt zog sich, passend dazu, als roter Faden durch das Programm.

In seiner Begrüßung wies Matthias Ries, Leiter der Stiftung-Kinder- und Jugendhilfe, auf die entsprechenden Aktivitäten des KiFaZ hin. So beteiligte sich das Zentrum mit mehreren Müllsammel-Gruppen an der „Aktion saubere Landschaft“ der Stadt Villingen-Schwenningen. Das KiFaZ habe einen Umwelttag organisiert und für die Jugendlichen eine Vorführung im Guckloch-Kino. Dort seien sie auch mit Vertretern der Bewegung „Fridays for Future“ ins Gespräch gekommen. Die Verwendung von Produkten der Heiligenbronner Bäckerei und Metzgerei sei ein weiterer Beitrag zum Umweltschutz. Schließlich entfielen dadurch Transportkosten – das Fahrzeug zwischen Heiligenbronn und Villingen fahre ohnehin. Zum Leitgedanken passte auch die besondere Attraktion des Nachmittags: Fahrrad-Smoothies. Dabei mussten die Durstigen selbst in die Pedale treten, um ihr erfrischendes Wunschgetränk aus Obst und Gemüse zu mixen.

Die „wichtige Kooperation“ mit dem Kinder- und Familienzentrum und dessen gute Jugendarbeit lobte Konstanze Messner, Abteilungsleiterin Kinder- und Jugendhilfe im doppelstädtischen Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport. Sie mischte sich, genau wie der Landtagsabgeordnete Karl Rombach ebenfalls unter die Gäste.

Schlag auf Schlag ging es durch das Programm, das mit den Kindergartenkindern startete. Eltern und Besucher standen nicht nur bei diesen Programmpunkten dicht gedrängt vor der Bühne, um die Auftritte ihrer Lieblinge im Bild festzuhalten. Und wie viele teilnahmen! Allein der Zirkus Confetti vermeldete 64 mitwirkende Kinder bei seinem fast zweistündigen Programm. Von den Gruppen der Bickebergschule, der russischen Schule Teremok und den Schiltis ganz abgesehen – alle bekamen sie reichlich verdienten Beifall. Einheitlich gekleidet, gab der russische Frauenchor ebenfalls ein schönes Bild ab.

Aus der Prämierung des Filmwettbewerbs ging die Kindertagesstätte als Gewinner hervor. In ihrem Beitrag zeigen die Kinder, wie sie sich mehrere Wochen lang um Tiere kümmerten, ein Vogelnest beobachteten, im Hochbeet dem Gemüse Wasser gaben, die Kaulquappen im Aquarium fütterten. Der zweite Preis ging an das Skateprojekt der Bickebergschule: Acht Jungs, die einen witzigen Filmclip zur Müllvermeidung mit Skate-Tricks gedreht haben.

Mächtig ins Zeug legten sich jugendliche wie erwachsene Mannschaften aus verschiedenen Stiftungsbereichen beim Menschenkicker-Turnier. Auf dem Siegertreppchen stand schließlich das gemischte Team Sister Act, in dem mit Matthias Ries einige Schwestern aus dem Kloster Heiligenbronn energisch den Ball getreten hatten.