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Naturtage in der Gartenschule

Schüler schauen in eine Baumstammhöhle

Da gabs einiges zu entdecken! Die KiFaz-Schulsozialarbeiterinnen organisierten Naturtage für die Zweitklässler der Schwenninger Gartenschule

Jugendlicher auf einer Leiter stehend am Nistkasten

Für manche wars ganz schön abenteuerlich die große Leiter zu den Nistkästen hoch zu klettern. Alle haben es heil überstanden und hatten beim Mittagessen viel zu erzählen. Fotos: Franziska Obergfell

Vor den Herbstferien organsierte die Schulsozialarbeit der Gartenschule Naturtage für die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse.  Eine Woche lang wurden verschiedene Angebote in Kooperation mit dem Umweltzentrum in Schwenningen durchgeführt.

Zu den Aktionen gehörten eine Vogelführung durch das Schwenninger Moos, ein Nistkastenbau und die Herstellung von eigenem Apfelsaft.

„Apfelsaft kaufen geht ganz schnell so die Aussage eines Kindes" – dass aber eine eigene Zubereitung mit viel Arbeit verbunden ist, wurde den Kindern durch diese Aktion bewusst. Voller Stolz konnten die Kinder ihren eigenen gepressten Saft mit nach Hause nehmen.

 Eine traurige Entdeckung machten die Kinder, als sie ein Vogelnest aus einem Nistkasten entfernen durften. Neben Ästen und Zweigen waren nämlich auch viele Plastikstreifen zu sehen, was schwere Folgen für den Nachwuchs der Vögel haben kann.

Neben dem Erlebnischarakter in der Natur stand auch das soziale Miteinander in der Gruppe im Fokus. Die Kinder konnten sich bei den verschiedenen Aktionen gegenseitig helfen, Erfolgserlebnisse spüren aber auch individuelle Ängste oder Grenzen überwinden. Beim Nistkastenbau konnte sich jedes Kind mit seinen individuellen Stärken einbringen. Außerdem war es für viele Kinder eine Herausforderung auf die Leiter zu steigen, um den Nistkasten zu öffnen. Gegenseitige Ermutigungen und das anschließende Erfolgserlebnis stärkte das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe.

Für die Schulsozialarbeiterinnen des Kinder und Familienzentrums an der Gartenschule (Frau Obergfell, Frau Reinbold und der DH-Studentin Frau Erdei) waren die Naturtage ein voller Erfolg. Sie konnten die Kinder nochmals in einem anderen Setting kennenlernen und auch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen stärken. „Heutzutage bleibt leider viel zu wenig Zeit, um Berührungspunkte in der Natur für die Kinder zu schaffen" – so ein Zitat von einer Lehrerin. Genau aus diesem Grund entstand die Idee der Schulsozialarbeit die Naturtage pädagogisch zu nutzen, um auch dieses Bedürfnis den Kindern zu erfüllen.