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Närrisches Treiben im Elisabetha-Glöckler-Saal – Stiftung feiert Fasnet

Polonaise der Narren im Elisabetha-Glöckler-Saal

Sorgt immer für Stimmung: die Polonaise durch den ganzen Elisabetha-Glöckler-Saal zieht viele mit. Foto: Reichenbach

Gruppe Fridolin mit ihrem Hühnerchor „Gagag“

Mit einem heiteren Liederraten bezog die Gruppe Fridolin mit ihrem Hühnerchor „Gagag“ das närrische Stiftungsvolk bei der Fasnetsparty in Heiligenbronn mit ein. Foto: Reichenbach

Schramberg-Heiligenbronn.
Mit viel Schwung und guter Laune feierten erwachsene Bewohner und Internatsschüler der stiftung st. franziskus heiligenbronn am Dienstagabend ihre alljährliche Fasnetsparty. Prinzessinnen, Schwarzwaldmädel, Dinosaurier und Zwerge reichten sich im gut gefüllten und fasnachtlich geschmückten Elisabetha-Glöckler-Saal in Heiligenbronn die Hände, als das „Edelweiß-Echo“ zum ersten Tanz bat. Die phantasievoll verkleideten und originell geschminkten Bewohner ließen sich nicht zwei Mal bitten: Bereits mit den ersten Takten der Stimmungsmusik kam Bewegung in die närrisch gestimmte Menge, wurde gesungen, getanzt und gescherzt. Und als eine Stunde später Hansel, Narro und Bach-na-Fahrer der Narrenzunft Schramberg unter den Klängen der Stadtmusik einzogen, schlug ihnen lautstarker Jubel entgegen. Mit großem Elan sagten die Feiernden ihre Narrensprüchle auf und heimsten reichlich Brezeln, Würste und Schokolädle ein, bevor sie zu schwungvollen Liedern und Schunkelmelodien der Stadtkapelle weiter schwoften.

Auch Schrambergs Prominenz ließ sich das Feiern nicht nehmen: Stiftungsvorstand Hubert Bernhard begrüßte neben den großen und kleinen Bewohnern auch Oberbürgermeister Thomas Herzog sowie Zunftmeister Michael Melvin mit einigen Elferräten. Generaloberin Schwester Agnes Löber und einige Mitschwestern schwangen ebenfalls das Tanzbein im Reigen mit den Narren.

Mit einem Bühnenprogramm aus Beiträgen der Erwachsenen-Wohngruppen zeigte die Stiftung, wie inklusive Fasnet geht. Der schaurige Tanz der Hexen aus Marschalkenzimmern, die fröhliche Variante der Zwerge, eine Rate- und Gesangseinlage des Hühnerchors „Gagag“, die närrisch glossierende Rede der zwei Damen in der Bütt und der Schwarzwald-Tanz aus dem Haus Maria Magdalena sorgten für willkommene Unterbrechung und boten die Möglichkeit, sich nach der Pause bei Getränken, Fasnetsküchle oder belegten Weckle zu stärken.