Bleiben Sie auf dem Laufenden,
was sich in der Stiftung tut.

Nachfolge von Vorstand Hubert Bernhard in Heiligenbronn schon geregelt

Stiftungsratsvorsitzender Georg Dlugosch, der amtierende Vorstand Hubert Bernhard und sein designierter Nachfolger Stefan Guhl sowie die stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende Dr. Frohmut Jacob

Für die Nachfolge des langjährigen Heiligenbronner Stiftungsvorstands Hubert Bernhard ist mit Stefan Guhl bereits gesorgt: (von links) Stiftungsratsvorsitzender Georg Dlugosch, der amtierende Vorstand Hubert Bernhard und sein designierter Nachfolger Stefan Guhl sowie die stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende Dr. Frohmut Jacob. Foto: Kallweit/stiftung st. franziskus heiligenbronn

Schramberg-Heiligenbronn.
Stefan Guhl (44), Leiter des Referats Personal, Finanzen und IT, ist designierter Nachfolger von Vorstand Hubert Bernhard (62) in der stiftung st. franziskus heiligenbronn. Das gab Stiftungsratsvorsitzender Georg Dlugosch bekannt. Während parallel für die Nachfolge des zweiten Vorstands das Bewerbungsverfahren läuft, habe der Stiftungsrat, so Dlugosch, „als einen Baustein zur Zukunftssicherung der Stiftung“ bereits jetzt auch über die Nachfolge des amtierenden Vorstands Hubert Bernhard entschieden, der Ende 2022 in Ruhestand gehen wird. So sei das Risiko verkleinert, dass die Stiftung plötzlich aus unvorhergesehenem Grund ohne Vorstand dastehe. Stefan Guhl wird ab sofort in die Vorstandsarbeit einbezogen sein und einzelne Aufgaben von Hubert Bernhard übernehmen. Der gesuchte zweite Vorstandskollege soll dann spätestens im Oktober sein Amt in Heiligenbronn antreten.

Stefan Guhl ist von seiner Profession her Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Er kam 2009 von einer Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft zur stiftung st. franziskus heiligenbronn und übernahm das damalige Referat Rechnungswesen. Der in Oberndorf-Beffendorf wohnende Guhl bedankte sich für das Vertrauen in ihn, aber auch für die Unterstützung in den vergangenen Jahren bei den Mitarbeitern und Schwestern. „Ich freue mich auf die Aufgabe“, die ihn aber auch mit Demut erfülle.

Hubert Bernhard ist seit Gründung der Stiftung und damit seit 27 Jahren als Vorstand tätig und hat das sozialwirtschaftliche Unternehmen mit heute rund 2300 Mitarbeitern und rund 6000 betreuten Menschen gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Norbert Rapp aufgebaut, der 2012 in Ruhestand ging. Seit Oktober 2018 unterstützt Norbert Rapp seinen früheren Kollegen Bernhard erneut durch regelmäßigen Austausch.

Stiftungsratsvorsitzender Georg Dlugosch und seine Stellvertreterin Dr. Frohmut Jacob dankten Mitarbeitern und Vorstand Hubert Bernhard für ihren Einsatz und baten sie um ihre weitere Unterstützung. Die Arbeit für die Menschen, „die sich uns anvertraut haben“, so Frohmut Jacob, sei der Maßstab: „Dafür braucht es Sie alle!“ Die Stiftung habe ein turbulentes Jahr hinter sich, meinte Frohmut Jacob. Der Stiftungsrat hoffe, so Vorsitzender Georg Dlugosch, auf „warmherzige“ Aufnahme des noch gesuchten zweiten Vorstands. Er bedankte sich bei Stefan Guhl, dass er auf diese „außergewöhnliche Aufgabe“ eingegangen sei, und bei Hubert Bernhard für seine Offenheit gegenüber dieser Lösung.

Vorstand Hubert Bernhard blickte auf einige Herausforderungen im Jahr 2018 zurück, die die Aufgabenfelder der Stiftung zu bewältigen hatten und weiterhin haben, wie die Personalgewinnung auch aus anderen Ländern in der Altenhilfe, die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in der Behindertenhilfe und der erfolgreiche Ausbau der ambulanten Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe. 2019 solle nun die Realisierung der geplanten Bauprojekte in Heiligenbronn und Waldmössingen erfolgen.

Der vom Stiftungsrat einstimmig verabschiedete Wirtschaftsplan 2019 umfasst ein Volumen von 106 Millionen Euro und 15 Millionen Euro Investitionen. Die langfristige Existenz der Stiftung und die Arbeitsplätze seien gesichert, betonte Bernhard, und die Aufgabenfelder weiter an Innovationen dran. Er wünschte sich eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern.