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älterer Mann und Pflegerin lesen gemeinsam in der Zeitung

Jubilare der Stiftungs-Jugendhilfe zusammen 285 Jahre im Dienst

Regina Oberle mit ihrem Geschenkkorb

Regina Oberle mit ihrem Geschenkkorb für unermüdliche 40 Jugendhilfe-Jahre im Franziskusheim und dem Kinder- und Familienzentrum der stiftung st. franziskus heiligenbronn. Um das Bildnis (von einem KiTa-Kind gemalt) herum haben Ihre Teamkolleginnen mit Susanne Sättele lauter „Wertschätzungs“-Herzen gepinnt.

Gruppenbild der Jubilare mit Jugendhilfe-Leiter Matthias Ries

Alle Jubilare der Stiftungs-Jugendhilfe mit ihrem Leiter Matthias Ries (von links nach rechts): Rainer Erlenmaier (10), Yvonne Lichtblau (10), Michael Kuner (25), Ayla Akbayir (10), Simona Göttler (10), Ralf Hermann (10), Wolfgang Winterhalder (10), Bettina Schanz (30), Regina Oberle (40) und Maria Schwarzkopf (25).

Die Jugendhilfe-Band bei ihrem Auftritt

Die Jugendhilfe-Band eröffnete den geselligen Teil des Abends bevor das festliche gerichtete Buffet von der Heiligenbronner Hauswirtschaft lockte.

Am 01.09.1979 trat Regina Oberle ihren Dienst als junge Erzieherin im Schwenninger Franziskusheim an, 10 Jahre später kamen Britta Schanz und Bettina Seidel hinzu. 1994 ergänzten Michael Kuner und Wolfgang Winterhalder das noch kleine Team im Kinderheim der Bonlandener Schwestern in der Neckarstrasse. Sie sind damit ebenfalls schon stolze 25 Jahre für die großen und kleinen Sorgen von unzähligen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien hier in Villingen-Schwenningen im Einsatz.

Sie alle erleben nun im Januar die Übernahme des Franziskusheims durch die stiftung st. franziskus heiligenbronn. „Dies fühlt sich irgendwie an wie heimkommen“, wie es Regina Oberle so treffend formulierte. Weggefährtinnen aus dem Franziskusheim schätzen sie genauso wie ihre aktuellen Teamkolleginnen um ihre Bereichsleiterin Susanne Sättele. Als Jubiläumsgabe bekam sie von ihnen ein überlebensgroßes Bildnis von sich mit bunten Herzen, die charakteristische Eigenschaften offenbarten, wie z.B. „hohes Fachwissen“ („Regipedia“) gepaart mit „erfrischendem Humor“ und „herrlich pragmatischer Direktheit“.

Im Dornhaner Haus Aichhorn haben Pädagoge Vrhovac Milenko (25 Jahre) und Hauswirtschafterin Maria Schwarzkopf (20 Jahre) ebenfalls schon zahlreiche Kinder auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben begleitet und gehören damit zum großen Kreis der diesjährigen Jubilare.

Für 10 Jahre engagierte Tätigkeit in der Jugendhilfe der Stiftung wurden geehrt: Ayla Akbayir, Simona Göttler und Rainer Erlenmaier aus dem „Ambulanten Bereich“, Jessica Richter und Fachleiter Lars Wührmann aus dem Bereich „Kommunale Angebote“, Haustechniker Ralf Hermann sowie Yvonne Lichtblau, Bereichsleiterin „Schule und Bildung“.

Traditionell fanden die Ehrungen der Jubilare im Rahmen der Jugendhilfe-Adventsfeier statt. Diese begann mit einem Impuls, der vom Seelsorgeteam unter der Leitung von Ute Graf gemeinsam mit den Heiligenbronner Schwestern durchgeführt wurde. So gab es zum Ankommen in der St. Gallus-Kirche adventliche und besinnliche Momente und wohltuende Klänge der Schwestern-Kombo.

Die Begrüßungsansprache im Elisabetha-Glöckler-Saal hielt Matthias Ries, Leiter der Stiftungsjugendhilfe. Darin verglich er die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe mit einem großen Orchester, das mit seiner Virtuosität und Qualität jede Herausforderung im Arbeitsalltag mit Mut und Zuversicht anpackt. Denn in diesem „Jugendhilfe-Orchester“ entdeckt er immer wieder neue „energiereiche Kolleginnen, große Planungstalente, hilfsbereite Engel, gründliche Perfektionisten, anpackende Macherinnen, kreative Köpfe und begeisterungsfähige Mitarbeiterinnen“, bei denen er sich ganz herzlich für deren „großes Engagement, das offene und wertschätzende Miteinander und die stets gute Stimmung“ bedankte.

Das ihm auch die rockige Musik der Kinder und Jugendlichen gefällt war beim Auftritt der Jugendhilfe-Band mit ihren drei Weihnachtssongs nicht zu übersehen. Armin Weisshaar (E-Gitarre), Wolfgang Winterhalder (E-Gitarre/Schlagzeug) und Franziska Obergfell (Gesang) hatten zusammen mit Jürgen Muff, Hortmädels und Jugendlichen aus den Wohngruppen und dem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum die letzten Wochen eifrig geprobt – ein kräftiger Applaus brachte die Augen der Akteure zum Strahlen.