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Hermle-Stiftung aus Gosheim unterstützt Schulsporthallen-Projekt in Heiligenbronn

Gosheim/Schramberg-Heiligenbronn.
Die Spendenaktion „Wir machen Schule. Machen Sie mit“, mit der die stiftung st. franziskus heiligenbronn den Neubau ihrer Schulsporthalle St. Christophorus begleitet, hat schon einen Spendenstand von über 660.000 Euro erreicht. Kräftig dazu beigetragen hat die Hildegard-und-Katharina-Hermle-Stiftung in Gosheim. 

Die Stiftung der Gründerfamilie der Hermle AG fördert den Sporthallenneubau für junge Menschen mit Hörschädigung, Sehschädigung oder Mehrfachbehinderung mit 300.000 Euro. Die Heiligenbronner Vorstand Hubert Bernhard berichtete bei einem Treffen mit dem Beirat der Hildegard- und Katharina-Hermle-Stiftung über diesen Sporthallenneubau, dessen Baubeginn auf Mitte 2019 angesetzt ist, seine Finanzierung und die Sportangebote der stiftung st. franziskus heiligenbronn für sinnesbehinderte junge Menschen.

Die neue, behindertengerechte Schulsporthalle St. Christophorus soll in allen Bereichen barrierefrei sein und den Kindern ermöglichen, sich frei und sicher zu bewegen. Sie enthält ferner umfangreiche halldämmende Decken-, Böden- und Wandelemente für weniger Störschall, um hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen bestmögliche akustische Wahrnehmung zu ermöglichen. 

Dazu kommt eine taktile Hallenumrandung. Die mit dem Tastsinn erkennbare Hallenumrandung hilft blinden Kindern, angstfrei durch die Halle zu rennen. Durch Noppen auf dem Boden erkennen sie rechtzeitig, wenn sie kurz vor der Hallenwand stehen und bremsen müssen. Zur Sicherheit sind die Wandflächen mit einem Prallschutz ausgerüstet.

Zu den Baukosten von voraussichtlich 4,6 Millionen Euro erhält die Stiftung einen Zuschuss des Landes über 500.000 Euro. Den Rest muss die Stiftung selbst finanzieren und langfristig über einen Investitionskostenbetrag wieder refinanzieren. Der Zuschuss der Hermle-Stiftung sei auf jeden Fall gut angelegt, unterstrich der Vorstand.

Als Dank für die großzügige Spende soll der Fitnessraum im Sporthallengebäude den Namen der Hildegard-und-Katharina-Hermle-Stiftung erhalten, wie Bernhard ankündigte. Er zeigte sich auch dankbar für die Unterstützung , die von Seiten der Hermle-Stiftung schon in früheren Jahren für die Betreuung von sinnesbehinderten und lernbeeinträchtigten Menschen in der Stiftung  gewährt wurde sowie über die Kooperation der Azubis der Hermle-AG mit der Heiligenbronner Werkstatt für behinderte Menschen.