28.06.2012

38 Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter der stiftung st. franziskus heiligenbronn beteiligen sich an der diesjährigen Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" von AOK und ADFC, bei der jeder die Tage und Kilometer für seine Fahrten zum Arbeitsplatz zählt. Unser Bild zeigt einen Teil der Mitradler aus der Stiftung im Klosterhof. Foto: stiftung st. franziskus heiligenbronn
Schramberg-Heiligenbronn.
Erstmals beteiligt sich die stiftung st. franziskus heiligenbronn an der Radfahraktion von AOK und ADFC "Mit dem Rad zur Arbeit". 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Behindertenhilfe und der Stiftungsverwaltung fahren von Juni bis August möglichst oft mit dem Rad an ihren Arbeitsplatz, mehrere darunter auch erstmals.
Das EMAS-Umweltteam der Stiftung, das in diesem Jahr auch wieder eine Neuzertifizierung durchführt, richtete seinen Blick im Umweltmanagement auch schon immer auf den Verkehr. Mit einer Mitfahrzentrale versuchte Umweltmanagementbeauftragte Margaretha Rink bereits, eine Alternative zur individuellen Anfahrt nach Heiligenbronn zu bieten. Jetzt beschloss das Umweltteam, auch für das Radfahren zu werben und sich an der bundesweiten Sommer-Radaktion "Mit dem Rad zur Arbeit" zu beteiligen.
Bei dieser melden sich alle Mitradler individuell an und tragen ihre Tage, an denen sie zur Arbeit geradelt sind, sowie die zurückgelegten Kilometer in den Aktionskalender ein. Ein Rechner zeigt dann auch an, wie viele Kalorien man schon runtergestrampelt und wie viel CO2 man vermieden hat. Zahlreiche Sponsoren haben auch Preise gestiftet, die unter allen Teilnehmern verlost werden, die in diesen drei Monaten mindestens 20 Tage zur Arbeit geradelt sind. Auch dies dient als Ansporn.
In der Stiftung hat Öffentlichkeitsreferent Ewald Graf die Koordination für diese Aktion übernommen und mit seinem Aufruf zur Beteiligung stieß er auf eine gute Resonanz. 38 Mitarbeiter aus vielen Bereichen, sowohl geübte Radler wie Neulinge, die aus diesem Anlass erstmals die Strecke nach Heiligenbronn radeln, haben sich angemeldet. Auch Mitarbeiter der Behindertenhilfe, die ihren Arbeitsplatz in Sulgen, Rottweil, Spaichingen und Balingen haben, sind mit von der Partie.
Unter den Teilnehmern können bei dieser Aktion auch Teams gebildet werden und hierbei bewiesen einige Verwaltungsmitarbeiter mit der Namensschöpfung "Tour de Franz" für ihr Team auch sprachliche Kreativität. Als Angebot für die Radler wurde nicht nur an Fahrradständer gedacht, sondern auch an eine zentrale Umkleide- und Duschmöglichkeit, so dass dem gesunden und klimafreundlichen Fahrvergnügen die Wege offen standen. Und inzwischen spielt auch das Wetter gut mit.