27.09.2017

Testlauf für Rollstuhlrikscha

Die Rollstuhlrikscha ähnelt einem Fahrrad. Eine Mitarbeiterin sitzt auf dem Sattel der Rikscha und freut sich genauso wie die Bewohnerin auf die Testfahrt. Die Bewohnerin sitzt in ihrem Rollstuhl auf einer Fläche, die am vorderen Teil der Rikscha angebracht ist.

Bewohner wie Mitarbeiter des Altenzentrums St. Elisabeth in Rottweil freuen sich über die Möglichkeit einer Testfahrt mit der Rollstuhlrikscha. Foto: Marchfeld

Rottweil.
Eine Woche Zeit hatte man im Rottweiler Altenzentrum St. Elisabeth der stiftung st. franziskus heiligenbronn, um auszuprobieren, wie die sogenannte Rollststuhlrikscha - im Fachjargon "Rollfiet" - angenommen wird.

Zum einen, ob sich die Senioren mit der ungewöhnlichen Art der Fortbewegung anfreunden können - zum anderen, ob sich genügend Mitarbeiter finden lassen, die das Fahrzeug ggf. auch nutzen.

In den ersten Tagen stand das Gefährt eher neugierig beachtet, aber ungenutzt vor der Türe - es war kalt und regnerisch. Mit zunehmender Wärme und Sonnenschein fanden sich aber schnell zahlreiche interessierte Bewohner und Mitarbeiter für eine kleine Stippvisite in die Rottweiler Stadt.

Anders als in der flachen, holländischen Heimat der Rikscha ist in unserer Gegend ein elektrischer Hilfsmotor jedoch fast schon unverzichtbar - das Fahrzeug bringt es immerhin auf über zwei Meter Länge und mit Rollstuhl und Fahrgast auf etliche Kilogramm Gewicht.