01.07.2017

Altenzentrum St. Konrad feiert mit jung und alt sein zehnjähriges Bestehen

Stiftungs-Vorstand Dr. Michael Wollek hält zur Feier des 10-jährigen Jubiläums von St. Konrad im Zelt für Bewohner und Mitarbeiter eine festliche Ansprache.

Im Festzelt im Garten feierte das Altenzentrum St. Konrad Zimmern mit Bewohnern des Pflegeheims wie des Betreuten Wohnens, Mitarbeitern und Angehörigen das zehnjährige Bestehen - hier bei der Ansprache von Dr. Michael Wollek, Vorstand der stiftung st. franziskus heiligenbronn.

Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit übergibt Herr Wollek am Ende seiner Ansprache Bürgermeisterin Carmen Merz eine Energiebürste und dem ehemaligen Bürgermeister Emil Maser eine handgemachte Kerze aus der Stiftung.

Beim zehnjährigen Jubiläum des Altenzentrums St. Konrad überreichte Stiftungs-Vorstand Dr. Michael Wollek der Zimmerner Bürgermeisterin Carmen Merz eine Energiebürste und Altbürgermeister Emil Maser eine verzierte Kerze. Rechts die Heiligenbronner Generaloberin Schwester Agnes Löber und Kreissozialdezernent Bernd Hamann. Fotos: stiftung st. franziskus heiligenbronn

Zimmern o.R.
Mit ökumenischem Gottesdienst, Grußworten, Musik und Tanz im Festzelt feierte das Zimmerner Altenzentrum St. Konrad der stiftung st. franziskus heiligenbronn am Dienstag sein zehnjähriges Bestehen in fröhlicher Stimmung.

Bewohner des Pflegeheims wie auch der Seniorenwohnanlage, die von der Stiftung betreut wird, Mitarbeiter, Angehörige und Gäste feierten zunächst mit Pfarrerin Kristina Reichle, Pfarrer Josef Kreidler und Diakon Erwin Burkard einen Gottesdienst, an Akkordeon und Gitarre von Agnes Sahr und Wolfgang Seitz begleitet und von Mitarbeiterinnen aus St. Konrad mitgestaltet.

Burkard erinnerte an den Bau von St. Konrad durch die Firma Leuchsner und Rau und wie mit breiter Unterstützung durch Spender und Sponsoren auch eine Kapelle ins Haus integriert werden konnte. In einem Predigtdialog über die Seligpreisungen Jesu thematisierten Pfarrerin Reichle und Pfarrer Kreidler die moderne Suche nach Glück und wie jeder zum Himmelreich beitragen könne.

Stiftungs-Regionalleiter Dietmar Zisterer konnte sich auch noch gut an den Tag der Eröffnung von St. Konrad vor zehn Jahren erinnern, als bis in die Nacht davor die Schreiner erst noch alle Türen einsetzen mussten, damit die ersten drei Bewohner auch pünktlich einziehen konnten. Das Haus St. Konrad mit seinen 35 Pflegeplätzen sei jetzt gut ins Gemeinwesen von Zimmern integriert, was auch ein Grund zu feiern sei.

Der erste Gruß von Stiftungs-Vorstand Dr. Michael Wollek richtete sich an die Bewohner, "denn Ihnen gelten alle unsere Bemühungen". Eine Einrichtung wie St. Konrad lebe nicht im luftleeren Raum, sondern erfahre Unterstützung durch die Gemeinde und die Kirchengemeinden. Wollek dankte allen Haupt- und Ehrenamtlichen. Ebenso dankte er Rudolf Rau für die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dessen Immobilienunternehmen.

In den zehn Jahren St. Konrad habe die Altenhilfe viele Veränderungen etwa durch die Reformgesetze erlebt. Aber auch der zunehmende Fachkräftemangel in der Altenhilfe beschäftige die Stiftung. Wollek plädierte in diesem Zusammenhang für eine höhere Entlohnung der Pflegearbeit. Das Wohlergehen des Menschen sei ein wichtiger Teil des franziskanischen Lebens.

Auch Bürgermeisterin Carmen Merz betonte, dass Alter und Pflege in unserer Gesellschaft immer größere Bedeutung erhielten, denn jeder hoffe auf eine gute Pflege und Betreuung. "Für die liebevolle Arbeit im Haus" dankte Merz im Namen der Gemeinde und der Gemeinderäte und zeigte mit einer Geschichte auf, wie wichtig es sei, sich auch an den kleinen Dingen des Alltags zu erfreuen.

Die Grüße des Landrats überbrachte Sozialdezernent Bernd Hamann vom Landkreis Rottweil. Auch wenn es das vorrangige Ziel des Kreisseniorenplans sei, das Altwerden in den eigenen vier Wänden zu fördern und zu unterstützen, brauche es die Pflegeplätze. Hamann dankte den Mitarbeitern in St. Konrad und allen Pflegeheimen und sprach ihnen sein größtes Kompliment für ihre Arbeit mit den Seniorinnen und Senioren aus.

Als Mitarbeiterinnen der "ersten Stunde", die seit zehn Jahren in St. Konrad engagiert sind, ehrte Regionalleiter Zisterer Andrea Kramer, Marlies Moosmann, Inga Stölzl und Monika Wöhrle. Küche und Hauswirtschaft der Altenhilfe-Region Rottweil bewirteten die Gäste mit Leckerem vom Grill und Meinrad Weißer und Ernst Kummer sorgten für unterhaltende Musik im Zelt.

Die aufmerksam verfolgten Darbietungen der Trachtenjugend, des Liederkranz-Jugendchors "Young Voices" und der Jugendkapelle zu dieser Feier demonstrierten, wie selbstverständlich auch die Zimmerner Jugend in das Alltagsleben von St. Konrad integriert ist.