06.05.2017

Studierende aus Dualen Hochschulen zu Besuch in Heiligenbronn

Die Studirendenvertreter der Dualen Hochschule Baden-Württemberg erhielten bei Ihrem Besuch eine Einführung von Stiftungsvorstand Dr. Michael Wollek in die Arbeitsfelder der Stiftung.

Studierendenvertreter aus allen Dualen Hochschulen des Landes informierten sich bei einer Betriebsbesichtigung in der stiftung st. franziskus heiligenbronn über die Sozialwirtschaft. Hier erhalten sie im Atrium von Haus Lebensquell durch Stiftungsvorstand Dr. Michael Wollek eine Einführung. Foto: stiftung st. franziskus heiligenbronn

Villingen-Schwenningen/Schramberg-Heiligenbronn.
40 Studierendenvertreter aus allen Dualen Hochschulen Baden-Württembergs (DHBW) kamen im Rahmen ihrer Parlamentssitzung in Villingen-Schwenningen zu einer Betriebsbesichtigung in die stiftung st. franziskus nach Heiligenbronn.

Die Parlamentssitzung der gewählten Vertreter aller DHBW-Studierenden wird immer verbunden mit einer Betriebsbesichtigung eines der Partnerunternehmen der örtlichen DHBW. Erstmals wurde bei der jüngsten Parlamentssitzung nun ein sozialwirtschaftliches Unternehmen aufgesucht, nämlich die stiftung st. franziskus heiligenbronn. Sie ist in allen ihren Aufgabenfeldern der Altenhilfe, der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe Partner der DHBW und bietet Studenten der Sozialwirtschaft und Sozialpädagogik Praxisplätze für ihr DH-Studium an. Lorenz Harder aus dem Kinder- und Familienzentrum Villingen-Schwenningen ist einer von ihnen und organisierte als Studierendensprecher die Parlamentssitzung und die Besichtigung am Hauptsitz der Stiftung.

Begrüßt wurden die Studierendenvertreter von Stiftungsvorstand Dr. Michael Wollek, der im vergangenen Jahr auch zum Vorsitzenden des Hochschulrats an der DHBW Villingen-Schwenningen gewählt wurde. Im Atrium des Hauses Lebensquell gab er den interessierten Gästen einen Überblick über die Entwicklung der Stiftung aus dem Franziskanerinnenkloster heraus und über ihre Aufgabenfelder. Dass die Stiftung als sozialwirtschaftliches Unternehmen auch mit modernen Managementinstrumenten arbeitet, verdeutlichte Wollek ebenfalls.

Bei der anschließenden Führung mit Rundgang in zwei Gruppen lernten die Studierenden die neugebaute Schule St. Benedikt für sinnes- und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche kennen. Direktor Dietmar Stephan vom Förderzentrum Sehen und Taubblindenbeauftragte Dr. Andrea Wanka erläuterten die besonderen Anforderungen hinsichtlich der Bauweise, der Ausstattung, den Stundenplänen und den kommunikativen Herausforderungen und zeigten den Besuchern auch den Schwarzlichtraum zur Sehförderung. Die andere Gruppe mit Ewald Graf, Leiter des Referats Kommunikation, und Produktionsleiter Bruno Grimm lernte die Werkstatt für behinderte Menschen kennen, die in verschiedenen Montagegruppen Aufträge für Industriefirmen der Region bearbeitet. Hier sind qualitative Ansprüche seitens der Auftraggeber wie pädagogische Ziele im Rahmen der Persönlichkeitsförderung zu erfüllen.

Bei einer Abschlussrunde im Haus Lebensquell bestand für die Studierendensprecher nochmal die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Sie bewerteten es als sehr positiv, mit dieser Besichtigung auch einen Einblick in die Sozialwirtschaft erhalten zu haben, da die meisten Studierenden in anderen Branchen lernen.