07.04.2017

Heiligenbronner Bürger sorgt für frisch gestrichene Ruhebänke im Stadtteil

Der Heiligenbronner Bürger Wendelin Ginter steht vor seinen gestrichenen Bänken, die nun mutwillig zerstört wurden.

Der Heiligenbronner Wendelin Ginter vor zweien der von ihm frisch gestrichenen und jetzt mutwillig beschädigten Ruhebänken am Burgstall-Wald. Foto: stiftung st. franziskus heiligenbronn

Schramberg-Heiligenbronn.
Der 90-jährige Heiligenbronner Wendelin Ginter engagiert sich auch in seinem Alter nach wie vor ehrenamtlich für seinen Stadtteil und hat jetzt zum Frühjahrsbeginn 18 Ruhebänke rund um den Ort frisch gestrichen. Allerdings wurden einzelne Bänke auch schon wieder beschädigt.

Wenn die Heiligenbronner und die vielen Menschen, die hier arbeiten und in die Schule gehen, in ihrer Freizeit oder ihren Pausen in die jetzt blühende Natur der unmittelbaren Umgebung aufbrechen, finden sie frisch gestrichene Holzbänke vor, die zum Verweilen einladen. Dafür hat der bekannte und umtriebige Senior des Stadtteils gesorgt. Die der stiftung st. franziskus, der Stadt Schramberg und der Gemeinde Dunningen aufgestellten Ruhebänke versah er eigenhändig mit frischem Glanz in verschiedenen wetterfesten Farben, die er sich von den Eigentümern besorgt hatte.

Nun freuten sich Ginter und die ersten Spaziergänger bereits über das gelungene Werk. Doch mutwillige Zerstörungen an einigen der Bänke entlang des Burgstall-Waldrands ärgern ihn  jetzt zurecht. Einzelne Latten wurden herausgerissen. Auch ein Verbotsschild am Waldeingang wurde herausgerissen und verbogen. Solcher Vandalismus stößt bei Ginter wie bei den Heiligenbronner Bürgern auf Unverständnis.

Doch wer Wendelin Ginter kennt, kann sich schon denken, dass ihn dies nicht ruhen lässt. Er hat sich mit Hilfe eines Nachbarn bereits an erste Ausbesserungen gemacht. Trotzdem bleibt der Ärger über solche Sachbeschädigungen und die Missachtung des bürgerschaftlichen Engagements.