27.03.2017

OB Herzog und Vorstand der Stiftung erörtern Bauprojekte in Heiligenbronn

Architekt Michael Wühr, Vorstand Michael Wollek, Oberbürgermeister Herzog und Vorstand Hubert Bernhard vor dem Elisabetha-Glöckler-Haus.

Zum Austausch über anstehenden Projekte kam OB Herzog in die stiftung st. franziskus heiligenbronn: (von links) Architekt Michael Wühr, Vorstand Dr. Michael Wollek, Thomas Herzog und Vorstand Hubert Bernhard. Foto: stiftung st. franziskus heiligenbronn

Schramberg-Heiligenbronn.
Schrambergs Oberbürgermeister Thomas Herzog und die Vorstände der stiftung st. franziskus heiligenbronn, Hubert Bernhard und Dr. Michael Wollek, besprachen bei ihren turnusmäßigen Austausch anstehende Bauprojekte der Stiftung, die zur langfristigen Sicherung des Standortes beitragen.

Die Vorstände stellten dem OB die geplanten Bauprojekte für mehrfachbehinderte und taubblinde Menschen vor, die als Ersatzneubauten auf die besonderen Bedürfnisse dieses Personenkreises ausgerichtet sind. Der Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) hat neulich die Förderung grundsätzlich bewilligt. Geplant ist ein Wohnheim für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen und eine neue Förderstätte für mehrfachbehinderte Menschen in Heiligenbronn im Gelände der Stiftung sowie ein Wohnheim für Beschäftigte aus der Stiftungs-Werkstatt für behinderte Menschen, das in Waldmössingen realisiert werden soll.

Ein weiteres Bauprojekt der nächsten Jahre ist die barrierefreie Schul-Sporthalle in Heiligenbronn als Ersatzbau für die alte Turnhalle. Aufgrund der zunehmenden Schülerzahlen in ihrem Schulneubau St. Benedikt ist hier von der Stiftung zudem an einen Erweiterungsbau gedacht. Dafür ist sie aber auf den Bau der geplanten neuen Zufahrt von der Landesstraße her durch die Stadt angewiesen.

Thema im Gespräch mit dem OB war auch eine neue Asphaltdecke auf der Bonaventura-Hauser-Straße zwischen Turnhalle und Kreuzung bei der Bürstenmacherei, nachdem  der andere Teil der Straße inzwischen gerichtet ist.

Das Grundstück für den städtischen Kinderspielplatz auf dem Stiftungsgelände beim Haus Lebensquell wurde der Stadt von der Stiftung über einen Pachtvertrag kostenlos zur Verfügung gestellt, der nun ausgelaufen ist. Der Stiftungsvorstand erklärte sich bereit, die Fläche auch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Bernhard und Wollek bedankten sich bei OB Herzog für seine Unterstützung und die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Gemeinsam mit Stiftungsarchitekt Michael Wühr besichtigten sie auch noch die Baustelle des Neubaus der Sonderberufsschule St. Klara, die im Sommer fertig gestellt wird.