26.02.2017

Schramberger Narren und Stadtmusik beehren Fasnetsparty in Heiligenbronn

Bei der Fasnetsparty in Heiligenbronn tanzten Stiftungsbewohner und Kleidlesträger gemeinsam zu den Klängen des Narrenmarsches.

Die Schramberger Kleidlesträger tanzten zu den Klängen der Stadtmusik gemeinsam mit den närrischen Stiftungsbewohnern und -mitarbeitern im Heiligenbronner Elisabetha-Glöckler-Saal.

Die Gruppe Fridolin führte den Beitrag "Hur ab" voller Freude auf.

Die Wohngruppe Fridolin steuerte zur Fasnetsparty eine fröhliche Inszenierung des Hits "Hut ab" bei. Fotos: stiftung st. franziskus heiligenbronn

Schramberg-Heiligenbronn.
Unbeschwerte fröhliche Stunden erlebten die närrischen Bewohner, Schüler und Mitarbeiter der stiftung st. franziskus heiligenbronn beim Besuch der Schramberger Narrenzunft und der anschließenden Fasnetsparty im Elisabetha-Glöckler-Saal.

Zum Auftritt der Schramberger Kleidlesträger und der Stadtmusik Schramberg mit Dirigent Meinrad Löffler an der Spitze gesellten sich auch Schramberger Elferräte mit Zunftmeister Michael Melvin und Stellvertreter Udo Neudeck sowie Oberbürgermeister Thomas Herzog in das erwartungsvolle närrische Publikum. Unter den einspringenden Kleidlesträgern war mit dem 80-jährigen Hubert Schweizer ein Hansel, der genau hier vor über 60 Jahren seinen ersten Hanselsprung gemacht hatte und nun auch in Heiligenbronn seine Narrenlaufbahn beendete.

Nach den Runden der Stadtmusik und der Schramberger Narren ging es auch schon mit dem Brezelsegen los. Die Stiftungsnärrinnen und -narren ließen es sich auch gleich gut schmecken. Zu schmissigen Klängen der Musiker auf der Bühne wurde dann bunt gemischt getanzt und gesungen - jedes Jahr ein besonderes Erlebnis vor allem für die Beteiligten.

Bereichsleiter Gernot Pfau begrüßte die Narren und Musiker aus dem Tal in Vertretung der Vorstände und erinnerte auch an die lange Tradition dieses Narrensprungs in Heiligenbronn schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. "Sie machen dadurch uns allen eine große Freude", bedankte sich Pfau für den Besuch. Die fetzige Rock'n'Roll-Version des Narrenmarschs brachte nochmal richtig Bewegung in die dichten Reihen, bevor Musiker und Kleidlesträger wieder gemeinsam ausmarschierten.

Die närrische Stimmung hielt jedoch noch weitere Stunden an, denn der Erwachsenenbereich führte die Fasnetsparty fort, bestens angefeuert vom "Edelweiß-Echo" mit Hits und Schlagern. Der Sozialdienst hatte auch wieder für ein kleines Bühnenprogramm gesorgt, durch das ein Moderatoren-Quartett aus Ludwig Ketterer, Markus Franke, Tim Pfeiffer und Fabio Peynirci führte. Sie veranstalteten auch zwei Runden mit Märchen-Quizfragen, bei denen die Bewohner sich als absolut sattelfest erwiesen, so dass die richtigen Antworten wie "Rotkäppchen" sofort aus dem Saal zurückkamen. Auch spontane Auftritte kamen hinzu: vom Haus Sonnenberg, das auf 15 Jahre in Schramberg zurückblickte, und dem Haus Maria Magdalena in Sulgen, die unter dem Liedmotto "Jetzt erst recht" als Schornsteinfeger einen Tanz hinlegten.

Die Gruppe Fridolin nahm musikalisch den "Hut ab" und wurde ebenfalls gleich zur Zugabe aufgefordert, bei der dann auch andere närrische Hutträger sich auf die Bühne gesellten. Mit Stimmungsmusik, Tanz und Polonaisen feierte die närrische Schar noch bis in die Abendstunden.