27.03.2018

Renovierung der Heiligenbronner Wallfahrtskirche abgeschlossen

Generaloberin Schwester Agnes Löber bei der Prozession mit dem Gnadenbild der Heiligenbronner Wallfahrt in der Kirche St. Gallus

Generaloberin Schwester Agnes Löber brachte das Gnadenbild der Heiligenbronner Wallfahrt in gemeinsamer Prozession mit Pfarrer Schitterer, den Schwestern und den Besuchern des Wallfahrtsgottesdienstes an ihren Stammplatz in der frisch renovierten Kirche St. Gallus zurück. Foto: stiftung st. franziskus heiligenbronn

Schramberg-Heiligenbronn.
Zum Abschluss der Renovierungsarbeiten in der Wallfahrtskirche St. Gallus in Heiligenbronn wurde das Gnadenbild aus der Gnadenkapelle von seinem zweimonatigen Exil in der Hauskapelle des Klosters mit einer Prozession an seinen Ort über der Quelle zurückgeführt.

Im Wallfahrtsgottesdienst vor Palmsonntag mit dem Hausgeistlichen des Klosters, Pfarrer i. R. Richard Schitterer, zogen Schwestern und Besucher von der Hauskapelle in die Kirche und sangen "Mutter Gottes, wir rufen zu dir". Generaloberin Schwester Agnes Löber ging mit dem Gnadenbild voraus, das während des Gottesdienstes noch auf dem Altar Platz fand.

Im Hinblick auf die bevorstehende Passionszeit und die österlichen Tage rief Pfarrer Schitterer zu einer bewussten Nachfolge Jesu in ganzer Ernsthaftigkeit auf: "Unser Herz muss brennen."

Am Ende des Wallfahrtsgottesdienst erteilte Schitterer mit dem Gnadenbild in den Händen den Segen und brachte es zurück an seinen Platz in der Gnadenkapelle, wo die Schwestern noch das Heiligenbronner Wallfahrtslied "Jungfrau, Mutter, schmerzensreiche" anstimmten. Die Holzskulptur aus dem 14. Jahrhundert begleitet die Heiligenbronner Wallfahrt seit dieser Zeit. Das längste Exil währenddessen erlebte die vielbesuchte Heiligenbronner Pieta während dem Dreißigjährigen Krieg, als sie für fünf Jahre in Oberndorf in Sicherheit gebracht wurde.

So lange dauerte das Exil des Gnadenbilds diesmal nicht. Ende Januar begannen die Renovierungsarbeiten im Innern der St. Gallus-Kirche. Hauptsächlich Malerarbeiten wurden vorgenommen, für die der Kirchenraum komplett eingerüstet wurde. Die Wände wurden neu gestrichen und die Gemälde in der Gnadenkapelle restauriert. Kreuzweg und Votivtafeln wurden gereinigt und neu befestigt. Die Türen erhielten neue Schlösser und auch der Orgelbauer nutzte die Schließung der Kirche zu Wartungsarbeiten.

Während dieser Zeit fanden die Gottesdienste und Andachten in der Hauskapelle der Franziskanerinnen statt, in der auch die Gnadenmutter-Skulptur ihren Platz fand. Die Schwesterngemeinschaft freute sich, dass dieses Angebot in der Zeit der Renovation gut angenommen wurde. Nun werden die Gottesdienste der Kirchengemeinde, Trauerfeiern, Beichtgespräche und an Sonn- und Feiertagen das abendliche Vesper der Schwestern wieder in der Kirche abgehalten. Deren ebenfalls begonnene Außenrenovierung mit Sandsteinarbeiten soll etappenweise über das ganze Jahr hinweg erfolgen.

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