14.12.2017

Neuer Werkstattrat und Frauenbeauftragte stellen sich bei Adventsfeier vor

Werkstattratsvorsitzender Erich Fischer und Frauenbeauftragte Ines Kuphal

Der neue Werkstattratsvorsitzende Erich Fischer und die erstmals gewählte Frauenbeauftragte Ines Kuphal als Ansprechpartner für die Beschäftigten der WfbM Heiligenbronn stellten sich vor.

Gruppenbild der geehrten Beschäftigten der WfbM mit Bereichsleiter Gernot Pfau

Im Rahmen der Adventsfeier wurden langjährige Beschäftigte der Werkstatt für behinderte Menschen in Heiligenbronn durch Bereichsleiter Gernot Pfau (links) geehrt. Über 50 Jahre hinweg war Joachim Glöckler (ganz rechts) in der Werkstatt tätig. Fotos: stiftung st. franziskus heiligenbronn

Schramberg-Heiligenbronn.
"Alle Jahre wieder lädt euch die Werkstatt ein", sang zu Beginn seines Grußwortes der neue Werkstattratsvorsitzende Erich Fischer bei der Adventsfeier der Heiligenbronner Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Festlich ging es dabei zu, vor allem bei den Ehrungen langjähriger Beschäftigter.

Bereichsleiter Gernot Pfau begrüßte die Beschäftigten mit Behinderung und Mitarbeiter aus der Werkstatt der stiftung st. franziskus heiligenbronn sowie auch die Angehörigen der zu ehrenden Beschäftigten im Elisabetha-Glöckler-Saal. Während dem Mittagessen der Stiftungsküche riefen die Bilder vom jüngsten Adventsmarkt auf der Leinwand dieses Großereignis nochmal in Erinnerung.

Der neugewählte Werkstattrat aus Vorsitzendem Erich Fischer, Petra Rebstock und Andreas Grau stellte sich vor. Fischer bedankte sich für die Wahlbeteiligung ebenso wie bei der bisherigen Vertrauensperson Thomas Schanz. Als neue Vertrauensperson wird Frank King, Leiter des Sozialdienstes der Werkstatt, tätig sein. Fischer hob das gute Arbeitsklima und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Werkstattleitung hervor. Mit Interesse verfolgt worden sei das Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes, zu dem der Werkstattrat auch eine Schulung besuchte.

Erstmals wurde auch eine Frauenbeauftragte für die WfbM gewählt. Ines Kuphal wurde dazu bestimmt und als ihre Stellvertreterin Martina Arndt. Als Vertrauensperson steht ihnen Mitarbeiterin Sonja Bender zur Seite. "Wir freuen uns auf unsere Aufgabe als Ansprechpartner für die Frauen der WfbM", sagte Kuphal. Sie werden eng mit dem Werkstattrat und der Werkstattleitung zusammenarbeiten.

Gernot Pfau, Leiter des Bereichs Arbeit, Bildung und Soziales im Erwachsenenbereich der Behindertenhilfe, hielt einen kurzen Rückblick auf das vergangene Arbeitsjahr. Derzeit arbeiten 155 Beschäftigte mit Behinderung in der WfbM, dem dazugehörigen Bildungs- und Berufsbereich, den Förder- und Betreuungsgruppen im Haus Teresa und in St. Antonius Rottweil, den Blindenwerkstätten und in den ausgelagerten Arbeitsplätzen. Das Jahr sei "voller Arbeit, guter Ausflüge und anderen tollen Ereignissen" gewesen. Durch seine Industriekunden sei die Werkstatt gut ausgelastet und habe auch Anfragen von Neukunden erhalten. Die Bürstenmacherei arbeite nun auch mit einem blinden Bürstenmacher zusammen, der hier ausgebildet wurde und sich nun selbständig gemacht hat.

Bei der Integration von Förder- und Betreuungsgruppen ins Arbeitsleben sei die WfbM weiter als das neue Bundesteilhabegesetz. Mit dem neugewählten Werkstattrat und der neuen Frauenbeauftragten "wird es eine gute Zusammenarbeit geben", kündigte Pfau an. Auch sein Ausblick auf 2018 mit guter Auslastung war zuversichtlich. In Rottweil plant die Werkstatt eine neue Zweigstelle.

Als Moderator führte Erich Fischer auch durch das kulturelle Programm des Nachmittags. Hierbei gab es besinnliche Weisen zu hören, die Beschäftigte vorspielten und vorsangen. Großen Applaus erhielt die taubblinde Beschäftigte Iris Alsmann, die auf der Flöte "Zu Betlehem geboren" intonierte.

Großer Programmpunkt waren die Ehrungen der Jubilare unter den Beschäftigten. Bereichsleiter Pfau stellte jeden einzelnen mit seinem Arbeitsplatz und seinen Vorlieben oder besonderen Diensten vor, von Botengängen oder Mitwirkung bei der Arbeitssicherheit bis zur heiteren Stimmung, die manche verbreiten.

Herausragend war dabei die Ehrung von Joachim Glöckler, der 50 Jahre lang in der Werkstatt gearbeitet hat und seit kurzem im Ruhestand ist. Er war mit 15 Jahren nach seinem Schulabschluss bereits in die Industriegruppe des Klosters Heiligenbronn eingetreten.

Seit jeweils 30 Jahren sind Akan Gencoglu und Markus Wehrle in der WfbM bzw. der Bürstenmacherei tätig. Für 20-jährige Mitarbeit wurden geehrt: Anja Deibler, Erich Fischer, Stephan Fuchs und Ines Kuphal. Zehn Beschäftigte schließlich sind seit jeweils zehn Jahren in der WfbM oder auf ausgelagerten Arbeitsplätzen beschäftigt: Margarete Blümlein, Martin Bross, Waldemar Erich, Isabel Girard, Bernd Koerber, Sabrina Lay, Peter Opatz, Roland Petzke, Nicole Schmitt und Udo Schulz.

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