08.02.2018

Närrische Stimmung in Heiligenbronn mit Stadtmusik und Narrenzunft

Bach-na-Fahrer und andere Kleidlesträger im Saal.

Bach-na-Fahrer und andere Kleidlesträger zogen zu den Klängen des Narrenmarsches und zur Freude der Stiftungs-Narrenschar in den Elisabetha-Glöckler-Saal ein.

Vorstand Dr. Michael Wollek begrüßte als "Sultan von Heiligenbronn" die Stadtmusik und Narrenzunft in Heiligenbronn

Als "Sultan von Heiligenbronn" begrüßte Vorstand Dr. Michael Wollek Stadtmusik und Narrenzunft in Heiligenbronn.

Büttenrednerinnen Monika Schuhmacher und Hermine Waizmann

Zum "Inventar" der Stiftungs-Fasnet gehören auch die beiden Büttenrednerinnen Monika Schuhmacher (links) und Hermine Waizmann. Fotos: stiftung st. franziskus heiligenbronn

Schramberg-Heiligenbronn.
Die kostümierte und erwartungsvolle Narrenschar aus der stiftung st. franziskus heiligenbronn - von jung bis alt - bekam wieder Besuch von der Schramberger Narrenzunft und der Stadtmusik, die zu den Klängen des Schramberger Narrenmarsches in den Elisabetha-Glöckler-Saal einmarschierten.

Rund 50 Kleidlesträger, Zunftmeister Michael Melvin und weitere Elfer, Oberbürgermeister Thomas Herzog und auch der Endivienbutz besuchten das närrische Stiftungsvolk mit Schülern, Bewohnern, Mitarbeitern und Freunden. Die Stadtmusiker unter Leitung von Meinrad Löffler stimmten auch einige schwungvolle Weisen an, so dass der ganze Saal mächtig in Bewegung geriet ebenso wie beim Springen um den Brezelsegen. Bach-na-Fahrer und Co. verteilten aber auch freigebig Würstchen und Schokolädchen - selbst welche mit russischer Aufschrift - und sorgten für volle Münder und Taschen.

Stiftungsvorstand Dr. Michael Wollek begrüßte als Sultan verkleidet die Gäste aus dem Tal in schwäbischen Reimen: "Salem aleikum ihr Narreschar, g'wartet hem mir a ganzes Jahr. Als Sultan von Heilgebronn heiß ich euch willkommen in Kloster und Stiftung, dem Ort aller Frommen." Mit "Narri-Narro" und bekannten Hits tanzten und schwoften Zunft- und Stiftungsnarren gemeinsam bis zum Abschied nach der verrücktesten Stunde des ganzen Jahres.

Nahtlos ging es nach dem Auszug der Schramberger Kleidlesträger dank der Live-Band "Edelweiß-Echo" gleich weiter mit der Fasnetsparty der Stiftung, bei der alle Tanz- und Polonaise-Freunde auf ihre Kosten kamen. Nach einer kleinen Stärkung gab es auch ein Bühnenprogramm, von den Wohngruppen und dem Sozialdienst gestaltet, moderiert von Marcel Bricke und Idris Ikuye und von Kristina Brack in Gebärdensprache gedolmetscht. Was sie mit dem Stiftungs-Busle so erlebten, gaben die beiden Büttenrednerinnen bzw. -sängerinnen Monika Schuhmacher und Hermine Waizmann zum Besten: "Du sag amol, wie lang sind mir zwei im Stiftungszirkus scho dabei? Von Kloschters Zeit an, des isch klar, wir g'höret scho zum Inventar."

Ebenso eine feste Größe bei der Stiftungs-Fasnet sind die Auftritte der Gruppen Maria Magdalena (früher Marienberg) und Fridolin. Die einen tanzten als Schornsteinfeger und "Herzbuben" über die Bühne, die andern entführten an den Nil zu den Krokodilen und begeisterten mit "Schnipp, Schnapp, Schnappi". Das "Edelweiß-Echo" mit seinen Hits und bekannten Narrenrufen hielt die Stimmung am Kochen eines alles andere als "furz-trockenen" Fasnetabends.

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Ewald Graf

 

stiftung st. franziskus heiligenbronn

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